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Stuttgart

04.03.2015

Bahnunfall in Stuttgart: Lokführer wollte Bahn noch stoppen

Polizisten sichern am 03.03.2015 in Stuttgart eine Unfallstelle an der ein Regionalzug aus den Schienen gesprungen ist.
Bild: Andreas Rosar, dpa

Nach der Kollision eines Zuges mit einem Betonblock in Stuttgart sollen die wichtigsten Reparaturarbeiten an den Gleisen am Mittwoch beendet werden.

Bis zum Mittag will die Bahn nach eigenen Angaben das zweite der beiden betroffenen Gleise reparieren. Das erste war am Dienstag wieder freigegeben worden. Zahlreiche Züge verspäteten sich bis dahin.

Zug prallt in Stuttgart gegen Betonblock

Der Zug mit rund 75 Reisenden war am Vormittag mit Tempo 70 gegen den Betonblock geprallt, ein Wagen entgleiste. Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe konnten zunächst weder Bahn noch Polizei Angaben machen. Der Lokführer hatte noch versucht, die Bahn zu stoppen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Baggerfahrer bei Straßenbauarbeiten den Betonklotz nicht richtig abgelegt hatte und dieser etwa 30 Meter weit eine Böschung hinunter auf die Gleise stürzte. Der Zug überfuhr das etwa ein mal ein Meter große Hindernis. dpa/lsw

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