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Berlin
06.03.2020

Mordanklage nach Angriff auf Fritz von Weizsäcker erhoben

Der mutmaßliche Täter wird nach der tödlichen Attacke auf Fritz von Weizsäcker von Polizisten abgeführt.
Foto: Paul Zinken, dpa (Archiv)

Vier Monate nach dem Angriff auf den Sohn des Ex-Bundespräsidenten Weizsäcker ist Anklage wegen Mordes erhoben worden. Der Arzt wurde mit einem Messer getötet.

Knapp vier Monate nach hat die Staatsanwaltschaft den mutmaßlichen Täter wegen Mordes angeklagt. Dem 57-Jährigen, der seit Mitte November in Untersuchungshaft sitzt, werden Mord an Weizsäcker und Mordversuch an einem Polizisten vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. 

Der Mann soll den Chefarzt der Schlosspark-Klinik Berlin - Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker - am Abend des 19. November 2019 direkt nach einem Vortrag aus dem Zuschauerraum heraus angegriffen haben. Der Mediziner wurde durch einen Stich in den Hals mit einem Klappmesser getötet. Dann soll der Mann einem Polizisten, der zu Hilfe geeilt war, mehrere Stiche in Hals und Oberkörper zugefügt haben. Der schwer verletzte Polizist konnte den Täter dennoch überwältigen. Von Weizsäcker starb noch am Tatort. (dpa)

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