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Berliner Umland
04.08.2018

Leiche eines Jugendlichen in Brandenburg: Identität weiter unklar

Nach dem Fund einer männlichen Leiche am nordöstlichen Berliner Stadtrand hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen.
Foto: Britta Pedersen, dpa

Die Leiche eines Jugendlichen wurde am Donnerstag in Ahrensfelde am Berliner Stadtrand gefunden. Noch immer sind Identität und Todesursache unklar.

Zwei Tage nach dem Fund einer männlichen Leiche am nördlichen Berliner Stadtrand sind Identität und Todesursache weiter unklar. Der Polizei lagen bis Samstagmittag nach eigenen Angaben keine neuen Erkenntnisse zu dem Fall vor.

Nach der Obduktion der Leiche hatte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) erklärt, dass es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gebe. Die chemisch-toxikologischen Untersuchungen, bei denen unter anderem nach Rückständen von Drogen oder Medikamenten gefahndet wird, dauerten noch an.

Berlin: Zusammenhang mit vermisstem Jugendlichen nicht ausgeschlossen

Nach Angaben aus Berliner Polizeikreisen gibt es allerdings Indizien, dass es sich bei der Leiche um einen 13-Jährigen aus dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf handeln könnte, der seit Dienstagabend vermisst wird. 

Der Junge hatte sich in Marzahn-Nord, das an Ahrensfelde in Brandenburg grenzt, mit Freunden treffen wollen. Die Leiche war am Donnerstag gegen Mittag in Ahrensfelde (Barnim) gefunden worden, in der Nähe einer alten Kläranlage im Ortsteil Eiche. Sie soll bereits Verwesungsspuren aufgewiesen haben. Der Fundort liegt etwas außerhalb des Dorfes und ist recht abgeschieden. (afp/dpa)

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