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RTL-Show

28.03.2014

Bernhard Brink "zuckt" sich bei Let`s Dance in die nächste Runde

Die siebte Staffel der RTL-Show Let`s Dance hat begonnen und es gab jede Menge zu sehen: Das beste Opening aller Staffeln und einen Kandidaten der seine Mutter um Hilfe rief.

Bei RTL heißt es seit Freitagabend wieder Let's Dance! Zum siebten Mal zeigt der Sender den Wettbewerb, bei dem zehn Prominente um die Krone des besten Tänzers kämpfen - gecoacht von echten Profis. Neun Paare erreichten nach der ersten Show bei RTL die nächste Runde, für DJ Patrice Bouédibéla und Partnerin Ekaterina Leonova kam das frühe Aus. Und das obwohl einer der Mitstreiter eine deutlich schlechtere Leistung bot. Doch der Reihe nach.

"Bestes Opening alller Staffeln"

Als Erster ging Ex-DSDS-Gewinner Alexander Klaws mit Isabel Edvardsson auf das Let´s Dance-Parkett und legte gehörig vor. Statt der affenartigen Bewegungen und dem auf die Brust trommeln wie in seiner Rolle als Tarzan im gleichnamigen Musical zeigte er einen spritzigen und energiegeladenen Quickstep."Das war ein Wow", beurteilte Motsi Mabuse. "Das war das beste Opening, das wir in allen Staffeln bisher gesehen haben", urteilte selbst Kritik-Papst Joachim Llambi "Besser als Carpendale bei seinem Sieg im Finale". Die Jury vergab so zum Auftakt gleich 24 Punkte.

Bernhard Brink sendet Hilferuf an Mutti

Auf  den furiosen Start folgte Schlager-Star Bernhard Brink. Er fragte im Training: "Wer ist Llambi?" Und: "kann ich noch absagen?". Das wäre vielleicht tatsächlich besser gewesen. Brink lieferte bestenfalls mittelprächtige Tanzschulschritte ab, dazwischen "zuckte" er zum Takt, sodass Llambi fragte "wo die Stromleitung angeschlossen sei". Motsi Mabuse bekam von der Darbietung "Augenweh und Kopfweh." Und selbst der positive Jorge Gonzales war sprachlos. Entsprechend die Punkteausbeute: 5 Zähler - von allen drei Jury-Mitgliedern zusammen!  Da wusste sich der schlagfertige Sänger nicht anders zu helfen und bat einen ganz besonderen Zuschauer um Hilfe: "Mutti ruf für uns an", sagte er flehend in die Kamera. Und schien damit Erfolg zu haben. Er blieb in der Show und setzte sich damit gegen Patrice Bouédibéla  durch, der zwar Anerkennung für seinen "guten Groove" erhielt, von der Jury allerdings für seine technischen Fehler abgestraft wurde. Auch das Publikum war nicht überzeugt und warf ihn, trotz besserer Jury-Wertung, aus der Let`s Dance-Show.

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Larissa Marolt (21, 1,76 m, Dschungel-Prinzessin, tanzt mit Massimo Sinató (33, 1,80 m).
18 Bilder
Let's Dance: Die Kandidaten 2014
Bild: RTL / Stefan Gregorowius

Sprachschwierigkeiten bei Tanja Szewczenko

Auch für Favoritin Tanja Szewczenko, ehemalige Eiskunstläuferin, lief es nicht perfekt und sie musste ums Weiterkommen zittern. Sie tanzt bei Let´s Dance 2014 mit Willi Gabalier, dem Bruder des österreichischen Sängers Andreas Gablier. Doch Sprachbarrieren im Training machten Tanja das Leben schwer. Anweisungen wie "Knack eini" oder "da musst Di umidrahen" verstand sie nicht und hörte schon vor ihrem Auftritt "den Llambi schimpfen". Der entdeckte beim Quickstep zu "The look" tatsächlich die ein oder andere Schwäche. "Zu wenig Miteinander" zwischen dem Paar und auch die Choreografie hat ihm nicht in allen Teilen gefallen. "Das waren am Ende am Rock`n Roll-Figuren und keine Quickstep-Elemente." Dafür gab es am Ende 15 Punkte.

Viel Gefühl bei den Tänzen von Lilly Becker und Alexander Leipold

Besser machten es der Ex-Freistil-Ringer Alexander Leipold und Partnerin Oana Nechiti. Sie präsentierten einen langsamen Walzer zu "Applaus Applaus". Eine gefühlvolle Darbietung, der Joachim Llambi eine "ehrliche und schwierige Leistung" attestierte. Die Bewertung für die Romantik-Show: 20 Punkte

Auch Lilly Becker überzeugte. Sie und Partner Erich Klann zeigten einen gefühlvollen langsamen Walzer bei dem Boris Becker im Krankenbett eifersüchtig werden könnte. Die Ehefrau der Tennis-Legende überzeugte vor allem durch ihre weibliche und gefühlvolle Art mit der sie schließlich 17 Punkte einheimste. Boris twitterte: "Ich bin stolz auf dich Frau Becker".

Positive Kritik für Dschungel-Zicke Larissa Marolt

Und Larissa Marolt? Sie trieb im Vorfeld Tanztrainer Massimo Sinató zur Weißglut. Der Augsburger hat mit der Dschungel-Zicke ein hartes Los gezogen. Vor allem das "kurze Kurzzeit-Gedächtnis" machte dem Tanzlehrer zu schaffen. Und er versprach sich ein "Treffen der Giganten", wenn Larissa und Joachim Llambi aufeinander treffen. Auch Moderator Daniel Hartwich gab zu "Jetzt kommt der Moment auf den ich mich am meisten gefreut habe, seit ich erfahren habe, dass Du hier dabei bist." Doch die Kritik viel harmlos aus. Von Joachim Llambi gab es sogar positive Worte. Dazu 15 Punkte.

Ebenso viele Zähler ertanzte Carmen Geiss. Und das obwohl diese sich schon nach den ersten Trainingseinheiten körperlich "im A..." fühlte. Doch die Geiss blieb "heiß" - auf die Show. Dort präsentierte sie mit Christian Polanc einen Cha-cha-cha. Motsi forderte mehr Selbstbewusstsein. "Mach dass die Bude brennt" und Jorge meinte, Carmen solle tanzen wie sie spricht, einfach intuitiv und nach Gefühl. Spekulationen wonach "Rooobääärt" tausende Studenten engagiert hätte, um für Carmen anzurufen, wurden nicht bestätigt.

Cindy Berger als "Lady in Red"

Wenig spektakulär waren die Auftritte von Cindy Berger und Let`s Dance-Neuling Marius Iepure sowie Dirk Moritz und Katja Kalugina. Cindy trug für ihren langsamen Walzer eine lange wallende rote Robe und interpretierte den Titel "Leg Deinen Arm um mich". Eine gefühlvolle Darbietung der "Lady in Red" fand die Jury. Schauspieler Dirk Moritz konnte dagegen nicht überzeugen und durfte laut Llambi froh sein, dass es einen Bernhard Brink im Starterfeld gibt.

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