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Schweden

15.04.2019

Bibi Andersson ist tot: Trauer um Bergman-Schauspielerin

Das Foto zeigt die schwedische Schauspielerin, Bibi Andersson, 1964 in Stockholm. Am Sonntag ist sie im Alter von 83 Jahren gestorben.
Bild: Pressensbild/epa Scanpix Sweden (dpa)

Bibi Andersson gehörte zu Schwedens Filmgrößen. Am Sonntag ist die 83-Jährige gestorben. Bekannt wurde sie durch ihre Rollen in Bergman-Filmen.

Bibi Andersson ist am Sonntag, 14. April, im Alter von 83 Jahren gestorben. Das verkündete das Schwedische Filminstitut über das soziale Netzwerk Twitter. Die genaue Todesursache ist bislang noch nicht bekannt. Die Schauspielerin gilt als eine von Schwedens Filmgrößen und war besonders für ihre Rollen in den Filmen des weltberühmten Regisseurs Ingmar Bergman bekannt.

Bibi Andersson und Ingmar Bergman waren ein Paar

1935 geboren, übernahm Bibi Andersson erste größere Rollen in Bergmans Filmen aus dem Jahr 1957, "Das siebente Siegel" und "Wilde Erdbeeren". Für ihre Rolle in "Nahe dem Leben" wurde Bibi Andersson auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes im Jahre 1958 zur Besten Darstellerin gekürt. Zudem wurde die schwedische Schauspielerin besonders für ihre Hauptrolle als Alma im Film "Persona" (1966) von den Kritikern gepriesen. Insgesamt drehte sie 13 Filme mit dem Regisseur.

Auch privat hatte Andersson eine Beziehung mit dem weltberühmten Regisseur. Zu einer Ehe zwischen den beiden Filmgrößen kam es allerdings nicht. Andersson war im Laufe ihres Lebens drei Mal verheiratet und hinterlässt nun ihren Ehemann und ihre Tochter.

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Vier Guldbagge gewonnen: Bibi Andersson war eine schwedische Filmgröße

Im Tweet des Schwedischen Filminstituts schreibt Chefin Anna Serner: "Bibi Anderssons Errungenschaften für das schwedische Kino können nicht hoch genug bewertet werden." Zur möglichen Todesursache zitierte die Zeitung Expressen Anderssons Tochter mit den Worten, ihre Mutter sei seit Längerem krank gewesen. Tatsächlich berichten mehrere Medien, dass Andersson seit einem Schlaganfall vor zehn Jahren in Pflege gewesen sei.

Die schwedische Schauspielerin feierte bereits in Seifenwerbungen des Regisseurs Bergman ihr Debüt. Ihre Schauspielkarriere wurde von vielen Auszeichnungen begleitet. So wurde sie insgesamt vier Mal mit dem nationalen Filmpreis Schwedens, den Guldbagge, ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie 1963 bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin den Darstellerpreis für ihre Rolle in "Schlafwagenabteil". (rlb)

 

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