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#MeToo

15.02.2019

Bill Cosby vergleicht sich mit politischen Gefangenen

Bill Cosby wird nach seiner Verurteilung in Handschellen aus dem Gericht geführt.
Bild: Jacqueline Larma/AP (dpa)

Bill Cosby, der seit Oktober im Gefängnis sitzt, hält sich für unschuldig - und sieht sich in einer Reihe mit Martin Luther King Jr. und Nelson Mandela.

Der wegen sexueller Nötigung verurteilte Ex-Schauspieler und -Comedian Bill Cosby (81) hat sich in seiner ersten öffentlichen Mitteilung aus der Haftanstalt mit politischen Gefangenen verglichen, wie der US-Sender CNN berichtete.

Seine "politischen Anschauungen" nannte er als einen Grund dafür, dass er nun "in einem Raum aus Stahl und Eisen" sitze.

Cosbys Sprecher Andrew Wyatt hatte die Erklärung am Mittwoch veröffentlicht. Darin vergleicht Cosby seine Zelle im Gefängnis im US-Staat Pennsylvania mit denen von "einigen der größten politischen Gefangenen" wie Martin Luther King Jr., Mahatma Gandhi und Nelson Mandela.

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Laut einer Mitteilung, die am Donnerstag auch auf Cosbys Facebookseite veröffentlicht wurde, empfinde er "keine Reue", denn er sei unschuldig. Sprecher Wyatt erklärte, Cosby gehe es im Gefängnis gut. Bei seinen Besuchen sei nichts Trauriges zu spüren.

Cosby war wegen sexueller Nötigung in drei Fällen schuldig gesprochen und im September zu drei bis zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Im Prozess ging es um einen Fall aus dem Jahr 2004, insgesamt hatten mehr als 60 Frauen Cosby sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Seine Anwälte haben einen Antrag auf Berufung eingereicht. Die Entscheidung darüber könnte sich aber noch Monate hinziehen. (dpa)

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