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Ebola-Epidemie

12.11.2014

Bill Gates wirbt für Ebola-Hilfe, Deutschland gibt UN Millionen

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, Maria Furtwängler und Bill Gates wollen mit der Impfallianz "Gavi" gute tun und "Gemeinsam 6 Millionen Kinderleben retten!"
Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Ebola-Epidemie ist weiterhin eine internationale Bedrohung. Während sich die Seuche auf Mali auszubreiten droht, wirbt Bill Gates bei Angela Merkel für Ebola-Soforthilfe.

In den USA ist der letzte Ebola-Patient geheilt entlassen worden. In Westafrika sterben allerdings weiterhin Menschen an der gefährlichen Virusinfektion. Microsoft-Gründer und Milliardär Bill Gates hat nun Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht, um über Vorsorge und Erforschung so gefährlicher Krankheiten wie Ebola zu sprechen.

Angela Merkel (CDU) ist Schirmherrin einer Konferenz der Globalen Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Gavi). Die Konferenz wird am 27. Januar in Berlin stattfinden. Gerade aufgrund der Ebola-Epidemie in Westafrika wirbt Bill Gates, dessen Stiftung der wichtigste Geldgeber von Gavi ist, für Soforthilfe und langfristige Erforschung von Infektionskrankheiten.

Deutschland gibt Geld für Versorgung in Ebola-Gebieten

Bill Gates dankte Bundeskanzlerin Merkel für das deutsche Engagement bei Gesundheitsprogrammen in Entwicklungstreffen. Bei einem Treffen in Berlin am Dienstag betonte er: "Soforthilfe ist ebenso nötig wie die langfristige Erforschung vernachlässigter Infektionskrankheiten und der Aufbau von Gesundheitssystemen in ärmeren Ländern." Das habe die aktuelle Ebola-Epidemie deutlich gezeigt.

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Im Kampf gegen Ebola ist Deutschland zum größten Geldgeber der UN geworden, was die Versorgung angeht. 30 Millionen Dollar stellte die Bundesrepublik für Nahrungsmittel zur Verfügung, berichtete das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. Allerdings ist der Beitrag pro Kopf im Vergleich zu kleineren Ländern nicht mehr so groß.

Während sich die Vereinten Nationen mit Geldspenden und Versorgung beschäftigen, wächst in einem bislang unbetroffenen Land in Westafrika die Angst vor Ebola. In Mali ist ein Krankenpfleger an dem Virus gestorben, der zuvor einen aus Guinea stammenden Ebola-Patienten in der malischen Hauptstadt Bamako gepflegt hatte. Ein Teil des Personals und der Patienten der Privatklinik stehen nun unter Quarantäne. dpa/sh

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