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Feuerwehrleute im Einsatz

02.04.2018

Binnen weniger Stunden: Zwei große Brände in einer Ortschaft

Dichter schwarzer Rauch steigt über einer Fabrik in Stockstadt auf, in der Gummi und Kunststoffe verarbeitet werden.
Bild: Alexander Keutz (dpa)

Binnen weniger Stunden hat die Feuerwehr in Stockstadt zwei große Brände an der Landesgrenze zwischen Bayern und Hessen bekämpft.

Zunächst brannte es am Ostersonntag in einer Papierfabrik, später bei einer Firma, die Kunststoffe und Gummi verarbeitet.

Etwa 400 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren kämpften dort bis in den späten Abend hinein gegen die Flammen. Ein Feuerwehrmann wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Brandursache und Schadenshöhe waren zunächst unklar. Auf Bildern vom Brandort war zu sehen, wie dichter Rauch aufstieg. Anwohner waren aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Nach Angaben der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war das Feuer in dem etwa 12.000 Quadratmeter großen Komplex aus mehreren Hallen am Abend unter Kontrolle, es liefen aber noch Nachlöscharbeiten im großen Umfang. Das Feuer zerstörte demnach eine Fläche von 3000 Quadratmetern. Der Einsatz werde die ganze Nacht dauern, hieß es. Er werde dadurch erschwert, dass teilweise Decken eingestürzt und einzelne Räume nicht begehbar seien.

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Zudem seien mindestens zwei Hochspannungsleitungen, die über dem Firmengelände verliefen, während des Einsatzes - noch stromführend - zu Boden gestürzt, teilte die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg mit. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Unterfranken kam es zu Stromausfällen in Alzenau, Kahl am Main und Karlstein. Der Schaden sei jedoch größtenteils behoben. Im Großraum Aschaffenburg könne es aber noch vereinzelt zu Störungen kommen.

Nur rund 200 Meter von dem Betrieb entfernt hatte es am Vormittag in einer Papierfabrik gebrannt. Dabei entstand laut Polizei ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro. Ursache war vermutlich ein technischer Defekt. Verletzt wurde niemand. Zwei Brände innerhalb eines Tages "ist in der Tat ungewöhnlich", sagte ein Polizeisprecher. "Einen Zusammenhang gibt es aber nicht." (dpa)

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