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Bootsflüchtlinge
11.05.2011

Dem Meer "geopfert": Menschen von Bord geworfen

Unter Lebensgefahr erreichen Flüchtlinge die italienische Insel Lampedusa. dpa

Für Bootsflüchtlinge sind die Überfahrten schon gefährlich genug. Nun kursieren Gerüchte über Grausamkeiten.

So sollen Flüchtlinge dem Meer "geopfert" worden sein, um die See zu beruhigen. Wie ein 16 Jahre alter Migrant aus Ghana behauptet, wurden fünf Bootsflüchtlinge auf dem Weg zur Insel Lampedusa über Bord geworfen. Bei den Tätern soll es sich - nach Aussage des Minderjährigen - um sechs Nigerianer handeln, die diese "Opfergabe" vollzogen hätten, als die Wellen auf dem offenen Meer immer höher wurden. Um "den Zorn der Geister zu besänftigen und das Meer zu beruhigen"

 Der Behauptung des 16-Jährigen geht jetzt die sizilianische Staatsanwaltschaft nach, berichteten italienische Medien am Mittwoch. Ermittelt werde wegen mehrfachen Mordes. Der junge Mann hatte sich zunächst gegenüber Mitarbeitern der Hilfsorganisation "Save the children" geäußert, den Vorfall vom 1. Mai später dann aber auch der Polizei in Agrigent berichtet. Zudem seien Frauen auf dem Schiff vergewaltigt worden. An Bord waren über 460 Menschen.

Der Zeuge sowie die vermeintlichen Täter sollen sich zur Zeit in einem Aufnahmezentrum in Italien aufhalten. Die Aussage des Ghanaers sei von anderen Flüchtlingen an Bord bestätigt worden, heißt es.

Gerüchte von menschlichen Opfergaben auf dem offenen Meer kursieren immer wieder, doch erst ein Mal wurde Tätern der Prozess gemacht: Im vergangenen Jahr hat ein Gericht in Syrakus vier Nigerianer zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Sie hatten 13 Menschen ins Meer geworfen und ertrinken lassen. dpa

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