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Britische Royals
15.11.2021

Sorgen um Queen Elizabeth: Was der Palast über ihre Gesundheit verrät

Der Volkstrauertag ist eigentlich ein Pflichttermin für Elizabeth II.
Foto: Alastair Grant, dpa (Archivbild)

Die britische Queen Elizabeth II. verpasst einen wichtigen Auftritt am Remembrance Sunday - den dritten innerhalb kurzer Zeit. Ist wirklich alles halb so schlimm?

Gott schütze die Königin, singen Prinz Charles und die anderen Menschen bei den Feierlichkeiten zum „Remembrance Sunday“, dem Sonntag der Erinnerung an verstorbene Soldatinnen und Soldaten. Der Text der Nationalhymne fängt die Stimmung auf der Insel gut ein. Denn auf dem Balkon des Auswärtigen Amtes und damit im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand am Wochenende nicht Königin Elizabeth II., sondern Herzogin Kate – gekleidet in einen schwarzen Mantel und mit einer roten Mohnblume als Symbol für die Trauer. Die Queen hingegen konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Feier teilnehmen – wieder einmal.

Die britische Königin Elizabeth II. wird hin und wieder von den Herzoginnen Kate und Camilla vertreten. Rechts im Bild ist Sophie, Gräfin von Wessex, zu sehen.
Foto: Aaron Chown, dpa

Dass Elisabeth II. nicht dabei war, beunruhigt viele. Denn der jährliche Gedenktag, der im ganzen Land begangen wird, ist ihr wichtig und sie hat seit 22 Jahren nie dabei gefehlt. Sie sei „sehr enttäuscht“, dass sie die Veranstaltung verpassen musste, hieß es vonseiten des Palastes. Die Kranzniederlegung in der Londoner Innenstadt wäre für die 95-Jährige eine Rückkehr zu öffentlichen Auftritten gewesen – nach nun schon drei Wochen der ärztlich verordneten Schonung. Der Buckingham Palace begründetet ihre Abwesenheit damit, dass sie sich den Rücken gezerrt habe. Alles halb so schlimm also? Boris Johnson jedenfalls sagt: „Ich will alle beruhigen. Ich habe die Königin letzte Woche bei einer Audienz in Windsor gesehen. Und es geht ihr sehr gut.“

Die Zurückhaltung des Palastes zum Zustand der Queen verunsichert die Briten

Doch die Sorge um die Queen reißt nicht ab. Schon Ende Oktober musste die Monarchin ihre Teilnahme an der Weltklimakonferenz on Glasgow absagen. Kurz zuvor konnte sie eine lange geplante Reise nach Nordirland nicht antreten – auf Anraten der Ärzte, wie es hieß.

Die zurückhaltende Art des Palasts, Auskunft über den Gesundheitszustand der Queen zu geben, sorgte jedoch erst recht für Verunsicherung. Viele Medien und Beobachtende fragen sich, ob man die ganze Wahrheit erfährt.

Der königliche Assistent und Privatsekretär Tom Laing-Baker sagte aber kürzlich erst: „Ihre Majestät glaubt, dass man so alt ist, wie man sich fühlt.“ Wenn sie sich dann doch mal „einige Tage ausruht“, dann tue sie das auf Anraten von Huw Thomas, dem Leibarzt der gesamten königlichen Familie. „Es gibt keine festen Sitzungen.“ Er komme, wenn er gebraucht werde. Ein Vollzeitjob sei das aber nicht. „Man wird Teil der Institution und ist damit der persönliche Arzt der wichtigsten Personen darin“, erklärte Laing-Baker. Die Royals seien dann „Patienten wie jeder andere auch“, betonte er.

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Aber im Gegensatz zu anderen Patienten wird jede Entwicklung des Gesundheitszustandes der Queen von der Öffentlichkeit genau unter die Lupe genommen.

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15.11.2021

Warum nimmt sich diese alte Frau nicht ein Beispiel am deu Papst Benedikt, der bei Zeiten in den Ruhestand getreten ist.

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