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Comedian Jerry Lewis
21.08.2017

US-Komiker Jerry Lewis ist mit 91 Jahren gestorben

Jerry Lewis zeigt 2014 am Chinese Theatre in Hollywood seine Hände, nachdem ihm Handabdrücke genommen wurden.
Foto: Michael Nelson (dpa)

Jahrzehntelang hat er als Grimassen-König Menschen auf der ganzen Welt zum Lachen gebracht. Jetzt ist US-amerikanische Komiker und Entertainer Jerry Lewis mit 91 Jahren gestorben.

Der US-amerikanische Komiker und Entertainer Jerry Lewis ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren in Las Vegas, wie eine Sprecherin am Sonntag auf CNN sagte. Auch seine Familie habe den Tod bestätigt, meldete das Las Vegas Review-Journal. Demnach starb er eines natürlichen Todes - friedlich im Kreise seiner Familie.

Jerry Lewis erlangte mit Dean Martin Berühmtheit

Der US-amerikanische Schauspieler und Komiker Jerry Lewis (r.) posiert mit seinem langjährigen Freund und Filmpartner Dean Martin.
Foto: Dpa Archivbild

Als Grimassen-König hatte Lewis seit Jahrzehnten Menschen auf der ganzen Welt zum Lachen gebracht. Den Durchbruch schaffte er, als er 1945 den neun Jahre älteren italo-amerikanischen Schnulzensänger Paul Dino Crocetti kennenlernte, der sich Dean Martin nannte. Als Komiker-Duo Martin & Lewis gelangten die beiden zu Berühmtheit, bis sie sich nach rund zehn gemeinsamen Bühnen-Jahren zerstritten.

Lewis spielte in mehr als 80 Kino- und Fernsehfilmen und führte Regie in über einem Dutzend anderer. Als Höhepunkt seiner Blödelkunst gilt "Der verrückte Professor" von 1963, der 33 Jahre später mit Eddie Murphy neu verfilmt wurde.

Jerry Lewis wurde 2009 mit Ehrenoscar gewürdigt

Lewis war zum zweiten Mal verheiratet. Er hatte sechs Söhne - davon einer adoptiert - sowie eine adoptierte Tochter. 2009 bekam er für seinen Einsatz im Kampf gegen Armut und Krankheiten einen Ehrenoscar. Zu seinem 90. Geburtstag hatte ihn das renommierte Museum of Modern Art (MoMA) in New York mit einer Film-Retrospektive gewürdigt.

Das Entertainment-Multitalent hatte schon Prostatakrebs, eine Magenblutung, einen Herzinfarkt, eine Wirbelsäulenfraktur und eine schwere Lungenkrankheit. dpa

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