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Corona-Pandemie
11.07.2020

Ischgl-Affäre: Wurden Saisonarbeiter betrogen?

Am 13. März verkündet die österreichische Bundesregierung den Quarantäne-Fall für Ischgl und das gesamte Paznauntal. Das hat Folgen: Auf den Straßen kommt es damals zu Staus und chaotischen Szenen.
Foto: Imago Images, Zeitungsfoto.at

Plus Als Ischgl unter Quarantäne gestellt wird und Touristen abreisen, bleiben einige Putzkräfte und Hotelbeschäftigte zurück - und werden offenbar Opfer fragwürdiger Methoden.

Es ist der Nachmittag des 13. März. Die österreichische Bundesregierung tritt gegen 14 Uhr vor die Presse und verkündet, dass die lokalen Behörden den Skiort Ischgl und das gesamte Paznauntal unter Quarantäne gestellt haben. Auf der Straße, die aus dem Tal führt, bildet sich ein langer Stau: Tausende Urlauber wollen weg, so schnell wie möglich. Die Polizei hat Kontrollposten errichtet. Es kommt zu teils chaotischen Szenen.

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11.07.2020

Es ist schon interessant, wenn man bedenkt, welch horrende Preise in diesen touristischen "Hotspots" verlangt werden und dann die Bezahlung und Arbeitsbedingungen der Saisonarbeiter, welche meist im Hintergrund arbeiten, sieht und die man dann in einer Notsituation "wegschmeißt". Anders kann man das nicht ausdrücken. Und jetzt versucht man, sich mit "Betrug" und "List" durch diese Situation noch zu bereichern und betrügt dadurch den Staat und Steuerzahler.

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