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Cottbus

03.01.2019

Cottbus sorgt mit Erklärung zur Messerattacke für Unmut

Die Stadt Cottbus sorgte mit einem Statement zur Messerattacke in der Neujahrsnacht für Unmut.
Bild: Patrick Pleul, dpa (Symbolbild)

In Cottbus kam es in der Neujahrsnacht zu einer Messerattacke auf einen 28-Jährigen. Die Stadt sorgte nun mit einer Stellungnahme zur Tat für Unmut.

In der Nacht zum 1. Januar kam es in Cottbus zu einem dramatischen Zwischenfall. Nach einem Streit wurde ein 28-jähriger Mann von einem Unbekannten niedergestochen. Nach Angaben der Polizei hatte er kurz vor dem Angriff erfolgreich den vorausgegangen Streit geschlichtet. Kurz darauf wurde er jedoch von einem der Beteiligten unerwartet mit einem Messer angegriffen. Der Mann wurde nach der Tat mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt.

Stadt Cottbus gibt umstrittene Erklärung zur Tat ab

Nach der Tat der Neujahrsnacht sorgte ein Statement der Stadt Cottbus jedoch für großen Unmut in den sozialen Medien. Nach ersten Erkenntnissen handle es sich bei dem Angreifer, nach dem derzeit noch gefahndet wird, um einen Ausländer. In der Erklärung der Stadt wurde nun die Herkunft des Täters drastisch thematisiert. "Sollte der oder die Täter hier noch ein Gastrecht genießen und kein unbeschriebenes Blatt sein, werden wir nicht zögern, ihm oder ihnen klarzumachen, dass er oder sie ein Ticket in die Heimat zu lösen haben", hieß es in der Erklärung der Stadt. 

Nach dieser Äußerung warfen unzählige User des Kurzdienstes Twitter der Stadt eine Nähe zu rechtspopulistischen und neonazistischen Positionen vor.

Cottbuser Stadtsprecher verteidigt Statement

Nach den Vorwürfen meldete sich Stadtsprecher Jan Gloßmann erneut zu Wort und rechtfertigte die Pressemitteilung der Stadt. "Die Wortwahl ist sicherlich drastisch aber inhaltlich ist dies die Linie, die von der Stadt auch bislang vertreten wurde", erklärte Gloßmann in seiner Stellungnahme. So seien im vergangenen Jahr wegen Straftaten gegen Deutsche verurteilte Ausländer abgeschoben beziehungsweise aus der Stadt gewiesen worden.  (dpa/AZ)

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