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Badesaison 2020

06.08.2020

DLRG meldet weniger Badetote: Mehr Männer als Frauen ertrunken

Wegen geschlossener Schwimmbäder rechnet die DLRG in diesem Sommer mit mehr Badetoten als in den vergangenen Jahren.
Bild: Mohssen Assanimoghaddam, dpa

Die Zahl der Badetoten in Deutschland ist gesunken.

Die Zahl der Todesfälle durch Ertrinken in Deutschland ist weiterhin rückläufig. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres starben mindestens 192 Menschen beim Baden, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.

DLRG: Die meisten Menschen sterben in Bayern beim Baden

Das sind 63 weniger als im Vorjahreszeitraum. "Der Frühling und die ersten Sommermonate in diesem Jahr waren bislang doch eher verhalten und das spiegelt sich in den erfassten Zahlen wieder."  Allerdings rechnet die DLRG damit, dass angesichts der Corona-Krise geschlossener Schwimmbäder und dem Drang der Menschen, in offene Gewässer zu springen, die Zahl der Badetoten noch enorm ansteigen werden.

Die meisten tödlichen Badeunfälle gab es mit 35 Personen in Bayern - 32 weniger als im Vorjahreszeitraum. In Nordrhein-Westfalen gab es 26 Opfer zu beklagen, 15 weniger als im Vergleichszeitraum und in Niedersachsen 24, vier weniger.

Männer ertrinken in Deutschland häufiger als Frauen

Es kamen zumeist Männer ums Leben. Sie seien oft leichtsinniger und spielten gerne mal den Helden, was dann leider allzu oft tragisch ende, teilte die DLRG mit. Der Frauenanteil unter den Todesfällen betrug 23 Prozent. Bereits 2019 war die Zahl der Badetoten im Gesamtjahr gesunken. (dpa)

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