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Vermisst vor Neufundland
18.11.2018

Daniel Küblböck: Hat die "AIDAluna" ihn an Bord lassen dürfen?

Daniel Küblböck: Auf dem Höhepunkt seiner Karriere begeisterte er tausende Fans.
Foto: Armin Weigel, dpa (Archiv)

Daniel Küblböcks Vater wollte die Reise seines Sohnes unbedingt verhindern. Hätte Aida Cruises ihn zurückweisen können? Nein, sagt die Reederei.

Nach dem Verschwinden von Ex-TV-Star Daniel Kaiser-Küblböck (33) weist das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises eine Verantwortung für den Vorfall zurück. "Grundsätzlich haben wir als Unternehmen keine juristische Grundlage, Kunden, die in vollem Umfang geschäftsfähig sind, den Antritt einer gebuchten Reise zu verwehren", teilte das Unternehmen am Freitag mit. Aida betonte, man habe großes Verständnis für die tiefe Betroffenheit der Angehörigen. "Ihnen gilt unser Mitgefühl in dieser schwierigen Zeit." 

Daniel Küblböck: Der Vater wollte die Aida-Kreuzfahrt um jeden Preis verhindern

Aida reagierte damit auf einen Eintrag von Kaiser-Küblböcks Vater Günter auf der Webseite seines Sohnes von Donnerstag. Darin heißt es: "Wir haben uns durch seine plötzliche Wesensveränderung, die sich in den letzten Wochen in vielen Facetten gezeigt hat, große Sorgen gemacht und so habe ich alles daran gesetzt, diese Reise zu verhindern."

Schon da sei er auf die Gesetzeslage aufmerksam gemacht worden, nach der es keine Möglichkeit gebe, die Reise auf dem Schiff zu verwehren. Er habe daher schon im Vorfeld die Verantwortlichen des Schiffes darum gebeten, ein besonderes Auge auf Daniel zu haben. Mitpassagiere berichten, dass Küblböck in Frauenkleidern an Bord herumgelaufen sei und mit "Frau Kaiser" angesprochen werden wollte.

Daniel Kaiser-Küblböck ist anscheinend mit Absicht von Bord der "AIDAluna" gesprungen

Kaiser-Küblböck war nach Angaben von Aida Cruises während einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York in der Labrador-See vor Neufundland über Bord gegangen. Suizidabsicht gilt als wahrscheinlich.

Zu den Ermittlungen der kanadischen Polizeibehörden teilte Aida Cruises mit: "Wir kooperieren mit den ermittelnden Behörden in vollem Umfang. Da es sich aber um laufende Ermittlungen handelt, können wir dazu keine Aussagen treffen." (dpa/AZ)

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11 Bilder
Bilderstrecke: Die wechselhafte Karriere des Daniel Küblböck
Foto: Armin Weigel, dpa
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Die Diskussion ist geschlossen.

23.10.2018

>> Mitpassagiere berichten, dass Küblböck in Frauenkleidern an Bord herumgelaufen sei und mit "Frau Kaiser" angesprochen werden wollte. <<

Das ist nun mal nicht verboten...

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23.10.2018

Heute ist es so, das für jeden Dummheit oder Fehler von Menschen jemand anders die Verantwortung tragen soll und wenn man solange sucht bis man ein Opfer gefunden hat, das man dann verklagen kann!

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