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Alaska

14.01.2020

Dank YouTube-Videos: Mann überlebt 23 Tage in der Wildnis

Um sich für mögliche Suchtrupps bemerkbar zu machen, malte ein US-Amerikaner in Alaska ein großes "SOS" in den Schnee - mit Erfolg.
Bild: Alaska State Troopers/AP, dpa

Ein Mann übersteht 23 Tage in der Wildnis Alaskas. Sein Haus ist abgebrannt, seine Vorräte knapp, die Temperaturen eisig. Wie er dank YouTube-Videos überlebte.

Eigentlich will Tyson Steele nur ein Feuer machen, den Ofen in seiner Hütte in den Wäldern Alaskas ordentlich anheizen. Er schiebt ein großes Stück Karton in den Holzofen. Ein fataler Fehler. Aus dem Kamin sprühen Funken, setzen das Plastikdach der Hütte in Brand. In letzter Minute kann sich Steele ins Freie retten - nur mit einer langen Unterhose und einem dicken Wollpullover bekleidet. Sein Hund hat weniger Glück, er stirbt in den Flammen.

US-Amerikaner überlebt 23 Tage in der Wildnis zwischen Eis und Schnee

Bei hohem Schnee und Minustemperaturen kämpft Steele anschließend 23 Tage in der Wildnis ums Überleben - das nächste Haus ist 23 Kilometer entfernt. Er schläft in einer Schneehöhle, ernährt sich von Konserven, die er vor Feuer hatte retten können. "Ich habe früher viele YouTube-Videos zum Thema 'Überleben' angeschaut, das hat mir geholfen", wird Steele in einem Bericht der Rettungskräfte zitiert. In einem Schuppen findet er einen Overall aus den 1980ern, zieht ihn über seine spärliche Kleidung. "Der Anzug war zunächst sehr steif. Aber er hat mich gewärmt."

Dank YouTube-Videos: Mann überlebt 23 Tage in der Wildnis

Um auf sich aufmerksam zu machen, malt er großes "SOS" in den Schnee - und das funktioniert. Ein Hubschrauber, der das Gebiet absucht, entdeckt den Schriftzug, befreit Steele schließlich aus seiner Eis-Hölle. Familie und Freunde hatten die Retter alamiert, nachdem sie wochenlang nicht von Steele gehört hatten. (AZ)

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