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Unwort des Jahres

13.01.2015

Das Unwort des Jahres 2014 lautet Lügenpresse

Pegida-Demonstranten schimpfen immer wieder über die "Lügenpresse".
Bild: Matthias Schumann, dpa

Das Unwort des Jahres 2014 lautet "Lügenpresse". Das gab die Jury aus Darmstadt bekannt. Den Begriff benutzen Pegida-Anhänger - seine Wurzeln liegen aber woanders.

Das neue Unwort ist gewählt:  Der Gewinnerbegriff des Jahres 2014 lautet Lügenpresse. Das gab die Jury am Dienstag in Darmstadt bekannt.

Der Begriff Lügenpresse war bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts geläufig, gehörte später auch zum gängigen Vokabular der Nationalsozialisten. Als Lügenpresse wurden Medien verunglimpft, die als unpatriotisch galten und die nationale Interessen - also im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung - angeblich zu wenig vertraten. Der Begriff wurde aber nicht nur von den Nationalsozialisten gebraucht.

Auch in der DDR und anderen sozialistischen Ländern war das Wort von der "westlichen Lügenpresse", die sich kritisch mit Vorgängen in diesen Ländern auseinandersetzte, geläufig. Die Pegida-Demonstranten schimpfen ebenfalls über die "Lügenpresse" dpa

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