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Sri Lanka

12.11.2018

Deutsche stürzt in Sri Lanka bei Selfie in den Tod

«World's End» in den Bergen Sri Lankas: Hier ist eine deutsche Touristin in den Tod gestürzt. Die junge Frau wollte ein Selfie von sich machen, heißt es.
Bild: Georg Alexander, dpa (Archiv)

In Sri Lanka ist eine deutsche Touristin von einer Felskante in den Tod gestürzt. Sie wollte laut Polizei in einem Nationalpark ein Selfie von sich schießen.

Beim dem Versuch, ein Foto zu machen, ist eine deutsche Touristin in Sri Lanka von einer Felskante in den Tod gestürzt. Die 35-Jährige war am Sonntag mit einer weiteren Frau im Horton Plains Nationalpark in dem Inselstaat im Indischen Ozean unterwegs. Berichten zufolge hätten die beiden Frauen versucht, ein Selfie von sich vor einem Abgrund zu schießen, sagte ein Polizeisprecher. 

"World's End" in Sri Lanka: Deutsche Touristin abgestürzt

Die Polizei suchte mit Unterstützung der Armee, Luftwaffe und lokalen Bevölkerung sechs Stunden lang in der Nähe der Stadt Balangoda im Zentrum Sri Lankas nach der Frau. Aus der Luft wurde ihr Körper schließlich entdeckt, dann konnte er geborgen werden.

"World's End" liegt in der Nähe der Stadt Balangoda im Zentrum des Inselstaats im Indischen Ozean, ist insbesondere am frühen Morgen wegen seiner Aussicht bei Touristen beliebt.

Immer wieder tödliche Selfies

Erst kürzlich wurde eine Studie zu tödlichen Selfies veröffentlicht. Forscher der Universität Bhopal in Indien sammelten Medienberichte zu Todesfällen, die mit dem Schießen eines Selfies zusammenhingen und fanden heraus, dass zwischen Oktober 2011 und November 2017 mindestens 259 Menschen beim Knipsen eines Selbstportraits ums Leben kamen. Allerdings dürfte die Dunkelziffer weit höher liegen. (dpa/AZ)

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