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Deutschland sucht den Superstar
20.04.2010

DSDS 2010: War das Finale manipuliert?

Menowin Fröhlich. Bild: dpa

Es sind Gerüchte, die in Blogs und Foren kursieren. Doch sie alle vermuten eines: dass Menowin Fröhlich nicht zufällig verloren hat. Das Finale soll manipuliert gewesen sein. Von Sonja Krell

Es sind Gerüchte, die in Blogs und Internetforen kursieren. Doch sie alle vermuten eines: dass das Finale von DSDS 2010 manipuliert war. RTL habe die Niederlage von Menowin kurzfristig geplant.

Schließlich war er der erklärte Liebling von Dieter Bohlen, aller Wettbüros und des Publikums im Studio. Tatsächlich hatte Menowin (22) beste Gründe, auf einen Sieg bei DSDS zu hoffen. Denn in allen acht Mottoshows lag der Ingolstädter bei den Zuschauer-Votings auf dem ersten Platz. Das zeigen die Abstimmungs-Ergebnisse, die RTL am Sonntag veröffentlichte. Trotz seiner Favoritenrolle hat es der Ingolstädter nicht geschafft, DSDS 2010 für sich zu entscheiden.

Selten war das Ergebnis einer Abstimmung bei DSDS so überraschend. Und noch nie war der unterlegene Finalist so enttäuscht wie in der siebten Staffel. In Internetforen und Blogs mehren sich nun die Zweifel, ob im Finale auch wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Hat Menowin das Finale nicht zufällig verloren? Wollte RTL keinen Superstar, der wegen Kokainbesitz und -handels verurteilt wird? Wurde dem Sender die Sache einfach zu heiß? Jedenfalls verdichten sich die Gerüchte, nach denen die Niederlage von Menowin Absicht war.

Die Fans vermuten, dass man einfach keinen Kandidaten gewinnen lassen konnte, der dem Superstar-Leben nicht gewachsen war. Sein Kontrahent Mehrzad Marashi dagegen bestach durch Fleiß und Disziplin. War die auffällige Menowin-Unterstützung der Jury nur gespielt? Wollten sie nur von ihrem Plan ablenken?

Und war die Abstimmung durch die Zuschauer am Ende auch manipuliert? Immer wieder taucht im Internet auch die Aussage auf, dass viele beim Voting für Menowin nicht durch gekommen seien - sei es per SMS oder Telefon. Bei der Abstimmung für Mehrzad seien diese Probleme aber nicht aufgetaucht.

Die Fans haben jedenfalls großen Zweifel daran, dass alles mit rechten Dingen zuging. Schließlich könnte Dieter Bohlen mit einem Superstar in Haft kaum Geld verdienen. Dem Sender, den Produzenten und der Plattenfirma würde viel Geld verloren gehen, wenn der neue Superstar plötzlich wieder hinter Gittern muss, heißt es in Gerüchten.

Und dann wären da noch die negativen Schlagzeilen der Boulevardpresse, allen voran der "Bild"-Zeitung, die wochenlang Gerüchte und Skandale um den Ingolstädter publiziert hatte. So zitierte das Blatt aus seinem Strafregister mit immerhin rund 30 Delikten und warf dem 22-Jährigen vor, er belüge sein Publikum. Einen Tag vor dem Finale kamen die Ermittlungen gegen Menowin wegen Kokain-Besitzes an die Öffentlichkeit.

Das Blatt startete sogar eine offizielle "Bild-Kampagne gegen Menowin Fröhlich". So wurde immer wieder eindeutig erklärt, dass "so ein Typ" wie Menowin nicht Superstar werden dürfe. Stattdessen wurden die Leser aufgefordert, für Mehrzad zu stimmen.

Jetzt melden sich auch Bekannte von Menowin Fröhlich zu Wort und kritisieren, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Marcella Reinhardt aus Augsburg kennt Menowin von klein auf, ist mit seiner Familie befreundet und wie Menowin ein Sinti. "Von Fairness kann da keine Rede sein", sagt die 41-Jährige mit Blick auf die "Bild"-Kampagne. Und sie wehrt sich auch dagegen, dass Menowins komplette Familie als Verbrecher dargestellt wird. "Es ist doch nicht richtig, eine ganze Familie in den Dreck zu ziehen." Die Familie Fröhlich habe zu keiner Zeit den Fans von Mehrzad gedroht.

Reinhardt, die im Verband Deutscher Sinti und Roma aktiv ist, bemängelt, Menowin sei wegen seiner ethnischen Herkunft diskriminiert worden. "Das sind einfach die Vorurteile gegenüber Sinti", sagt sie. "Dabei muss keiner Angst vor uns haben."

Neu sind die Gerüchte darum, dass DSDS manipuliert ist, allerdings nicht. Schon bei der Abstimmung während der fünften Mottoshow, als "Checker" Thomas Karaoglan flog, war von Manipulation die Rede und davon, dass das SMS-Voting nicht korrekt funktioniert habe. Von Sonja Krell

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