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Trauerfeier in Köln

17.04.2015

Deutschland trauert um die Absturz-Opfer von 4U-9525

Vor der Trauerfeier ist die Atmosphäre in der Kölner Innenstadt getrübt. Eine schwarze Schleife mit der Flugnummer des Germanwings-Fluges ziert eine Werbetafel vor dem Dom.
Bild: Rolf Vennenbernd (dpa)

Im Kölner Dom wird am Mittag mit einer Trauerfeier der Opfer des Germanwings-Absturzes gedacht. Im Dom wurden 150 weiße Kerzen aufgestellt - darunter auch eine für den Co-Piloten.

Deutschland trauert um die Opfer des Germanwings-Absturzes. Im Kölner Dom beginnt am Mittag ein Trauergottesdienst, gefolgt von einem staatlichen Trauerakt.

Trauerfeier in Köln: Sichtschutzwände schützen trauernde Angehörige

Dazu werden unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Regierungsvertreter aus Frankreich und Spanien erwartet. Insgesamt wollten rund 1400 Gäste teilnehmen, darunter etwa 500 Angehörige.

Zu deren Schutz wurde die Umgebung des Doms schon am Morgen mit Sichtschutzwänden abgesperrt. Passanten legten vor dem Dom Blumen nieder, die Stimmung in der Innenstadt war merklich gedrückt. Auf vielen Werbetafeln prangten statt bunter Bilder schwarze Trauerschleifen.

Für jedes der 150 Opfer brennt eine weiße Kerze

Beim Absturz der Germanwings-Maschine waren vor dreieinhalb Wochen alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Der Co-Pilot soll das Flugzeug nach bisherigen Ermittlungen absichtlich zum Absturz gebracht haben. 

Für jeden Toten steht eine weiße Kerze im Dom. "Es sind 150 Opfer", hatte der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki zuvor betont. Das Urteil über den Co-Piloten müsse man Gott überlassen.

Geistliche suchen Worte des Trostes für Angehörige

Woelki und die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, sollten den Trauergottesdienst leiten. "Ich hoffe und zittere auch ein wenig davor, das richtige Wort in diesem Augenblick zu finden, das Hoffnung und Trost spenden kann", sagte Woelki im Deutschlandfunk.

Kurschus zeigte sich bewegt von der großen Anteilnahme. Dadurch spürten auch die Angehörigen, dass sie mit ihrem Schmerz nicht alleine seien, sagte sie der "Rheinischen Post". dpa

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