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G20

09.07.2017

Diese Botschaft hat Til Schweiger für die G20-Demonstranten

Die Hamburger Polizei veröffentlichte ein kurzes Video von Til Schweiger, der sich direkt an Polizei und Demonstranten wendet.
Bild: Patrick Seeger, dpa

In erster Linie dankt Til Schweiger der Polizei für ihre Arbeit - doch auch für die gewaltbereiten Demonstranten findet der Schauspieler klare Worte.

Nach den teils gewaltvollen Protesten und Demonstrationen während des G20-Gipfels in Hamburg äußerte sich nun auch Til Schweiger zu den Vorfällen. Die Hamburger Polizei, so schrieb sie selbst auf Twitter, habe den Schauspieler zufällig beim Global Citizen Festival getroffen. Spontan baten sie ihn offenbar um eine Botschaft an die Demonstranten.

Til Schweiger findet klare Worte für gewaltvolle Demonstranten

Nachdem Schweiger zunächst den Polizisten für ihre tagtägliche Arbeit gedankt hatte, wandte er sich an die Demonstranten: "Demonstrieren ist euer Recht - aber bitte bleibt friedfertig und versucht nicht, die Polizei zu provozieren." Seine Tochter habe offenbar beobachtet, wie Demonstranten Polizisten geschubst und angegriffen hatten. Ein solches Verhalten sei nicht Teil einer Demonstration, betonte Schweiger noch einmal.

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Am Ende des kleinen Vortrags kann der Schauspieler sich einen Kommentar in gewohnt kecker Schweiger-Manier aber nicht verkneifen: "Diese Botschaft an diese Leute - nicht die friedlich Demonstrierenden, sondern die, die Krawall machen - die hätte ich mir auch schenken können. Ihr checkt das sowieso nicht, weil ihr so vernagelt in der Birne seid, dass man euch eigentlich nicht helfen kann."

G20: Gewaltvolle Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten

Auch nach dem Ende des G20-Gipfels war es in Hamburg zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. In der Nacht zum Sonntag setzte die Polizei Wasserwerfer, Pfefferspray und Tränengas ein, um Sitzblockaden im Schanzenviertel aufzulösen. Randalierer warfen Flaschen, Steine oder Böller. Die Polizei meldete mehrere Festnahmen. Es seien außerdem 476 Polizeibeamte verletzt worden.

Wenn die Hundertschaften anrückten, zerstreuten sich die Gruppen oft und verstecken sich in Nebenstraßen. Sobald die Polizei sich aus einer Straße zurückzog, bauten sie neue Barrikaden auf und zündeten wieder Mülleimer an. Mehrere Vermummte warfen Flaschen auf Häuser, aus denen ihnen "Haut ab" entgegengerufen wurde. In mehreren Stadtteilen wurden der Polizei zufolge Autos in Brand gesetzt. Schwer bewaffnete Spezialeinsatzkräfte der Polizei zogen zeitweise am Rande des Schanzenviertels auf, griffen aber nicht ins Geschehen ein. Zum Morgen beruhigte sich die Lage jedoch deutlich. mit dpa

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Die Diskussion ist geschlossen.

09.07.2017

Muß sich TS eigentlich immer zu allem äußeren? Irgend etwas scheint mit seinem EGO nicht zu stimmen.

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