Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
US-Geheimdienste vermuten Ukraine hinter Autobomben-Anschlag auf Darja Dugina
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Donaueschingen: Asylbewerber geraten in Unterkünften in Streit

Donaueschingen
29.09.2015

Asylbewerber geraten in Unterkünften in Streit

Die Polizei muss immer wieder eingreifen, wenn Asylbewerber in Streit geraten - wie am Montag in Donaueschingen.
Foto: Symbolbild/Alexander Kaya

Immer wieder geraten Asylbewerber so heftig aneinander, dass es Verletzte gibt. Dieses Mal kam es in Donaueschingen und Ellwangen zu Auseinandersetzungen.

In zwei Flüchtlingsunterkünften in Baden-Württemberg sind Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern so eskaliert, dass die Polizei mit einem Großaufgebot eingreifen musste. In Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) war am Montagabend ein Streit um die Benutzung der Duschräume Auslöser für Tumulte. Die Polizei rückte mit 19 Streifenwagen an, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Dabei sei niemand verletzt worden, teilte die Polizei mit. Zwei Beteiligte kamen in Gewahrsam. Auf dem ehemaligen Kasernenareal leben etwa 1600 Asylsuchende.

Polizei musste in Donaueschingen eingreifen

Als sich am Abend die ersten Bewohner stritten, rief der Sicherheitsdienst die Polizei. Die Beamten sahen sich mit bis 150 Bewohnern konfrontiert, deren Stimmung äußerst gereizt und aggressiv war, wie ein Sprecher mitteilte. Die Polizei konnte zunächst für Ruhe sorgen. 

Danach begegneten sich die Kontrahenten auf dem Gelände wieder und der Streit ging von vorne los. Ein 37-jähriger Rädelsführer kam für die restliche Nacht in eine Arrestzelle. Ebenfalls wurde ein 24-Jähriger in Gewahrsam genommen, der aus einem Fenster mit einer Glasflasche auf die Menge geworfen hatte. Am frühen Dienstagmorgen beruhigte sich die Lage und die Polizei zog ab.

Bereits am Dienstag vergangener Woche hatten rund 400 Menschen in der Unterkunft gegen eine geplante Verlegung protestiert. Zwei Tage später stellten Beamte auf dem Gelände Eisenstangen und Holzlatten sicher, die zu Schlagwaffen umfunktioniert worden waren.

Syrer in Unterkungt in Ellwangen verletzt

In einer Flüchtlingsunterkunft in Ellwangen (Ostalbkreis) gerieten am Montagnachmittag zwei 30 und 31 Jahre alten Syrer derart aneinander, dass der Ältere verletzt wurde. Nach Auskunft der Polizei vom Dienstag wurde der Mann mit einer Aluminiumstange geschlagen und erlitt eine Kopfplatzwunde. Ein Polizeisprecher sprach von einer extrem aufgeheizten Stimmung. 

Lesen Sie dazu auch

Der Streit flammte am späten Nachmittag wieder auf, erneut rückten Polizisten an. Diesmal waren die Bewohner zweier Zimmer verwickelt. Dabei gab es mehrere Verletzte. Die beiden am ersten Streit schon beteiligten Syrer sowie deren Verwandte waren aufeinander losgegangen. Weil zu befürchten stand, dass die Beteiligten keine Ruhe geben würden, ordnete eine Richterin für vier Männer Gewahrsam an. Der Grund des Streits war unklar. Bereits im August hatte es mehrere Zwischenfälle in der Erstaufnahmestelle gegeben.

In Oberteuringen (Bodenseekreis) brannte am Dienstagmorgen die Fassade einer geplanten Flüchtlingsunterkunft. Die Brandursache war zunächst noch nicht bekannt. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 20 000 Euro. Vor wenigen Tagen war ein Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) verübt worden. dpa/AZ

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.