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Niedersachsen

14.01.2018

Drei Jugendliche sterben bei illegalen Autotouren in Niedersachsen

Für die Jugendlichen kam jede Hilfe zu spät.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv/Symbol)

Bei unerlaubten Autotouren sind in der Nacht zu Samstag in Niedersachsen drei Jugendliche im Alter von 14, 15 und 17 Jahren ums Leben gekommen.

In Niedersachsen sind drei Jugendliche bei illegalen Autotouren gestorben. Im ostfriesischen Westrhauderfehn fuhr ein mit den 14 und 15-Jährigen besetztes Auto mittig über einen Kreisverkehr, kam nach links von der Fahrbahn ab und stürzte in einen Kanal. Weil das Fahrzeug dabei noch einen Teil des Brückenpfeilers traf, habe es sich gedreht und sei mit dem Dach im Wasser gelandet, sagte ein Polizeisprecher. Die beiden Jungen konnten nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden. Laut Sprecher hatten die beiden Jugendlichen sich unerlaubt das Auto der Eltern des 14-Jährigen für die Spritztour genommen. 

Im Kreis Rotenburg hatte sich ein 17-Jähriger ebenfalls nachts unerlaubt das Auto seiner Eltern genommen und kollidierte in Visselhövede mit einem an der Straße abgestellten Krahn-Wagen. Der 17-Jährige wurde noch schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, starb aber bald darauf an den Folgen seiner Verletzungen. Wahrscheinlich war er zu schnell unterwegs und stand unter Alkoholeinfluss. Einen Führerschein hatte er nicht. (dpa)

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