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Südkorea

07.09.2019

Drei Tote durch Taifun "Lingling" in Südkorea

Ganz Südkorea stand unter dem Einfluss des Taifuns, der in Richtung Norden über die koreanische Halbinsel hinweg zog.
Bild: Ryu Hyung-Suck/Yonhap/AP, dpa

Die koreanische Halbinsel wird zum 13. Mal in diesem Jahr von einem Taifun heimgesucht. In Südkorea gibt es Tote. Auch in Nordkorea werden Schäden befürchtet.

Durch den Taifun "Lingling" sind in Südkorea mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien Dutzende Menschen verletzt worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Samstag. Knapp mehr als 161.000 Haushalte seien zeitweise ohne Strom gewesen. Auch im abgeschotteten Nordkorea wurden durch den tropischen Wirbelsturm große Schäden befürchtet.

Taifun "Lingling": In Seoul flogen teils Gebäudeteile auf die Straße

Ganz Südkorea stand unter dem Einfluss des Taifuns, der in Richtung Norden über die koreanische Halbinsel hinweg zog. Besonders stark betroffen war die Westküste des Landes. "Lingling" verursachte Berichten südkoreanischer Sender zufolge neben Stromausfällen auch Gebäudeschäden sowie Verkehrsbehinderungen. Die Winde waren so stark, dass Bäume einknickten. In Seoul flogen vereinzelt von starken Böen losgelöste Gebäudeteile und andere Gegenstände sowie Zweige auf die Straßen der Hauptstadt.

Eine Frau starb laut Yonhap in Boryeong südwestlich von Seoul, als sie von starken Winden erfasst wurde. In der westlichen Küstenstadt Incheon sei ein Mann von einer einstürzenden Mauer auf dem Parkplatz eines Krankenhauses erschlagen worden. Im nördlichen Paju sei ein 61-Jähriger auf einem Golfübungsplatz von einem losgelösten Dachteil tödlich getroffen worden.

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"Lingling" ist der 13. Taifun, der Südkorea dieses Jahr trifft

Als eine Vorsichtsmaßnahme strichen die Behörden den Berichten zufolge unter anderem fast 300 Flüge, darunter auch Flüge, die vom internationalen Flughafen Incheon an der Westküste starten oder landen sollten.

"Lingling" ist der 13. Taifun in diesem Jahr, der auf die Halbinsel traf. Aus Nordkorea lagen zunächst keine Berichte über Schäden vor. Doch die Welthungerhilfe zitierte ihren Landesdirektor Lars Düerkop auf Twitter mit der Warnung: "Mit Sorge beobachten wir die Entwicklung von "Lingling" und rechnen in unseren Projektgebieten mit großen Regenmengen, Überschwemmungen und möglicherweise Erdrutschen." (dpa)

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