Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Kanzler Scholz will russische Kriegsverweigerer in Deutschland aufnehmen
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Drei Tote in Bruchsal: Kleinflugzeug auf Baumarkt abgestürzt: Suche nach Ursache läuft

Drei Tote in Bruchsal
21.07.2019

Kleinflugzeug auf Baumarkt abgestürzt: Suche nach Ursache läuft

Drei Personen sind bei einem Flugzeugabsturz in Bruchsal ums Leben gekommen.
Foto: Uli Deck, dpa

Bei einem Flugzeugabsturz in Bruchsal sind drei Menschen gestorben. Ein Kleinflugzeug ist gegen eine Bauhaus-Filiale geprallt. Die Polizei ermittelt.

Schock zur Haupteinkaufszeit: Mitten in einem Gewerbegebiet in Bruchsal ist ein Kleinflugzeug abgestürzt und an einem Baumarkt zerschellt. Die drei Insassen des Fliegers sterben. In dem Markt waren zum Zeitpunkt des Unglücks am Samstag mehrere Hundert Menschen - wie durch ein Wunder wird am Boden niemand verletzt. Die Ursache des Absturzes war auch am Sonntag noch unklar. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung muss die Wrackteile nun begutachten, wie ein Polizeisprecher sagte. Bei den Insassen des Kleinflugzeugs handelt sich nach Polizeiangaben um einen 80 Jahre alten Mann aus Bayern, der "höchstwahrscheinlich" Pilot der Maschine war, seine 60 Jahre alte Lebensgefährtin und ihren 32-jährigen Sohn. Sie waren nach Angaben der Polizei in der Nähe von Olpe (NRW) gestartet und wollten nach Dachau (Bayern). 

Die Maschine war am Samstag während der Haupteinkaufszeit mitten in einem Gewerbegebiet abgestürzt und gegen die Fassade auf der Rückseite eines Baumarktes geprallt. Es gebe Hinweise, dass ein Landeversuch auf einem benachbarten Flugplatz missglückt sei, hatten die Ermittler nach dem Absturz mitgeteilt. 

Direkt neben dem Baumarkt wenige Hundert Meter von der Autobahn A5 entfernt liegt ein Flugplatz mit Graspiste. Eigentlich dürfen dort nur Mitglieder des örtlichen Luftsportvereins starten und landen. Fremde Flugzeuge müssen eine Genehmigung per Funk einholen. Das sei in dem Fall nicht passiert, sagte Peter Huber, der Flugleiter des Flugplatzes ist, aber an dem Tag nicht im Dienst war, der Deutschen Presse-Agentur. Seine Kollegen vom Flugplatz hätten versucht Funkkontakt aufzunehmen - aber keine Antwort erhalten.

Flugzeug in Bruchsal startete beim Landeanflug noch einmal durch

Huber selbst hielt sich zu dem Zeitpunkt auf dem Gelände auf. "Ich habe schnell gemerkt, da stimmt was nicht", sagte er. "Die Maschine hat beim Versuch der Landung noch einmal durchgestartet." Dabei habe sie auf eine Gruppe von zehn Vereinsmitgliedern zugehalten. Die konnten sich durch Sprünge zur Seite retten. Huber, der selbst bei der freiwilligen Feuerwehr ist, war als erster an der Unglücksstelle.

Das Kleinflugzeug hatte einen Zaun durchschlagen, an der Fassade des Baumarktes selbst waren aus der Ferne nur wenige Spuren zu erkennen. Es handelte sich bei dem Flugzeug um ein französisches Modell, das überwiegend aus Holz gebaut ist. Die Mitarbeiter des Baumarktes handelten geistesgegenwärtig und evakuierten das Gebäude noch vor Eintreffen der Rettungskräfte. Verletzt wurde am Boden niemand.

Seelsorger betreuen Zeugen

Vier Menschen aus dem Baumarkt und elf vom Segelflugplatz wurden aber von Seelsorgern betreut. Während des Unglücks befanden sich mehrere hundert Menschen im dem Markt. In der Straße gibt es noch weitere Einkaufsmöglichkeiten wie einen Drogeriemarkt und einen Elektronikfachhändler sowie Schnellrestaurants.

Foto: Fabian Geier

Erst am Donnerstagabend waren beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Tirol drei Männer ums Leben gekommen. Das Flugzeug war im Wettersteingebirge gegen eine Felswand geflogen und dort zerschellt. Die Maschine startete im norditalienischen Montichiari und sollte im deutschen Schwäbisch Hall landen. Die drei Insassen der Maschine in Tirol kamen nach Angaben des Innenministeriums wohl alle aus Baden-Württemberg. Ob es sich aber tatsächlich um jene drei Männer im Alter von 72, 57 und 56 Jahren handelt, könne nur ein DNA-Abgleich sicherstellen, sagte ein Polizeisprecher. (dpa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.