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Ehemaliger Rocker
12.09.2016

Ex-Hells Angels-Chef Hanebuth macht "Urlaub" in Hannover

Frank Hanebuth im Juli 2013 in Palma de Mallorca. Der ehemalige Rocker durfte Spanien velassen und nach Hannover fliegen.
Foto: Montserrat Diez (dpa)

Gegen Ex-Rocker-Chef Frank Hanebuth wird in Spanien ermittelt. Gegen Auflagen durfte er dennoch Mallorca verlassen. Denn aus diesem Grund wollte er unbedingt nach Hannover.

Seit Beginn der Ermittlungen gegen ihn in Spanien hat der frühere Präsident der Hells Angels in Hannover, Frank Hanebuth, erstmals das Land verlassen. Der Ex-Rocker durfte nach Hannover fliegen -unter Auflagen.

Ex-Rocker Hanebuth will in Hannover Geburtstag feiern

Der "Neuen Presse" sagte Hanebuth:  "Ich bin eine Woche auf Urlaub". Mit Freunden und seiner Familie wollte er in seinen 52. Geburtstag am Montag reinfeiern. Hanebuth hatte zuvor erstmals die Genehmigung bekommen, Spanien zu verlassen und will in einer Woche wieder zurückfliegen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung muss er Meldeauflagen beachten und einmal pro Woche bei der Polizei auf Mallorca vorstellig werden. 

Der Ex-Rocker-Chef war auf Mallorca im Juli 2013 festgenommen worden und saß zwei Jahre in Untersuchungshaft im Hochsicherheitsgefängnis im südspanischen Cadíz. Die Behörden legen ihm die Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung, Menschenhandel, Erpressung, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Geldwäsche zur Last. Hanebuth hat die Vorwürfe stets bestritten. Gegen Auflagen kam er wieder auf freien Fuß und kehrte vom spanischen Festland nach Mallorca zurück. dpa/AZ

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