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Eislingen

20.10.2017

Ehemann tötete offenbar Frau und Liebhaber mit Messer

Ein eifersüchtiger Ehemann war offenbar für die Bluttat von Eislingen verantwortlich.
Bild: Alexander Woelfl/dpa

Die Bluttat in einer Tiefgarage ist höchstwahrscheinlich von einem eifersüchtigen Ehemann begangen worden, der sich anschließend selber umbrachte.

In einem Auto schnitt er seiner ebenfalls 56-jährigen Ehefrau und deren 30 Jahre jüngerem Partner die Kehlen durch, ehe er sich vermutlich erschoss. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei hervor. Am Tatort sei ein Abschiedsbrief des 56 Jahre alten Mannes gefunden worden. Dennoch müsse noch endgültig geklärt werden, wer den Schuss abgab. 

Die drei Leichen waren Donnerstagmittag in einem Auto in der Tiefgarage beim Bahnhof der Kleinstadt Eislingen in Baden-Württemberg entdeckt worden. Dabei saß der 26-jährige Freund der Frau laut Polizeimitteilung auf dem Fahrersitz, die 56-Jährige habe daneben gesessen. "Beide hatten Schnittverletzungen an der Kehle. Auf dem Rücksitz saß der von der Frau getrennt lebende 56-jährige Ehemann mit einer Schussverletzung", heißt es in der Mitteilung.

Zur Klärung der Frage, wer den Schuss abgeben hat, wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Zudem wird der Ehemann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm obduziert. Bei der Ehefrau handelt es sich um eine örtlich bekannte FDP-Politikerin. dpa 

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