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Erdbeben

20.04.2015

Ein Toter bei Erdbeben in Japan und Taiwan

Bei einem Erdbeben in Taiwan kam es zu schweren Schäden. Ein 84-Jähriger starb bei einem Wohnungsbrand, der durch das Erdbeben verursacht wurde.
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Bei einem Erdbeben in Taiwan kam es zu schweren Schäden. Ein 84-Jähriger starb bei einem Wohnungsbrand, der durch das Erdbeben verursacht wurde.
Bild: Taipei City Fire Department, afp

Ein schweres Erdbeben erschütterte am Montag Südjapan und Taiwan. Später folgt ein Nachbeben der Stärke 5,8. Japan kam glimpflich davon, auf Taiwan starb ein Mensch.

Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat am Montag das südjapanische Urlaubsparadies Okinawa und das 500 Kilometer entfernte Taiwan erschüttert. Am Montagabend (Ortszeit) bebte in Taiwan erneut die Erde. Ein Nachbeben mit der Stärke 5,8 wurde gemessen. Das Zentrum lag im Meer östlich der Stadt Hualien, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur CNA. 

Schweres Erdbeben erschüttert Taiwan: Tsunamiwarnung aufgehoben

Während es in Japan weder Berichte über Schäden noch über Verletzte gab, meldeten Medien im einen Toten und einen Verletzten in Taiwan. In der Stadt Neu-Taipeh habe das Beben eine Explosion eines Stromtransformators ausgelöst. Dies habe ein Wohngebäude in Brand gesetzt. Ein 84-jähriger Mann kam dabei ums Leben, ein weiterer Mann wurde verletzt. Mehr als 2000 Haushalte waren ohne Strom. Taiwans Behörden gaben die Stärke des ersten Bebens mit 6,3 an. 

Eine für die südjapanischen Inseln Miyakojima und Yaeyama ausgegebene Warnung vor einem bis zu einem Meter hohen Tsunami wurde am Mittag (Ortszeit) wieder aufgehoben. Keine der Inseln wurde von einer Flutwelle getroffen. Das Zentrum des Bebens von 10.43 Uhr Ortszeit habe vor der zu Okinawa gehörenden Insel Yonaguni gelegen, wie die nationale Meteorologische Behörde in Tokio berichtete. Die Behörde warnte vor Nachbeben in den kommenden Tagen.

Weitere Nachbeben erwartet

Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben gefährdeten Länder der Welt. Auch in Taiwan kommt es häufig zu Erschütterungen. Die meisten sind jedoch schwächer und verursachen eher kleine Schäden. Allerdings kamen 1999 bei einem Beben der Stärke 7,6 in Zentraltaiwan rund 2300 Menschen ums Leben. In Japan hatten am 11. März 2011 ein Erdbeben der Stärke 9,0 und ein gewaltiger Tsunami den Nordosten der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt verwüstet. Rund 18 500 Menschen starben. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es zu einer Katastrophe. dpa

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