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Elbhochwasser
10.06.2013

Deichbruch im Havelland - Verspätungen durch Zugausfälle

Nach einem Deichbruch an der Elbe bei Fischbeck (Sachsen-Anhalt) überflutet  das Hochwasser die Straße B 188 zwischen Stendal (Sachsen-Anhalt) und Rathenow (Brandenburg).
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Nach einem Deichbruch an der Elbe bei Fischbeck (Sachsen-Anhalt) überflutet das Hochwasser die Straße B 188 zwischen Stendal (Sachsen-Anhalt) und Rathenow (Brandenburg).
Foto: Patrick Pleul dpa

Im Havelland spitzt sich die Hochwasserlage nach einem Deichbruch weiter zu. Weil eine Brücke gesperrt werden musste, kommt es im ICE-Verkehr zu stundenlangen Verspätungen.

Das Hochwasser der Elbe steigt auf immer neue Rekorde. Ein Deichbruch im Havelland verschärft seit Montagfrüh die Lage. Durch die Sperrung einer Elbbrücke der Bahn nahe Stendal kommt es im ICE-Verkehr auf zwei Hauptrassen zu Zugausfällen und stundenlangen Verspätungen.

Fernbahnverkehr: Stundenlange Verspätungen

Nach dem Bruch eines Elb-Deiches in Fischbeck (Sachsen-Anhalt) hat sich die Hochwasserlage für Norddeutschland am Montagmorgen verschärft. Besonders betroffen ist der Fernbahnverkehr der Bahn. Gegen 03.00 Uhr sperrten die Behörden die Eisenbahn-Elbebrücke in Hämerten nahe Stendal. Damit sind die ICE-Hauptverbindungen von Frankfurt (Main) nach Berlin und von Hannover nach Berlin unterbrochen. Die Züge fallen aus oder werden umgeleitet. Die Bahn spricht von stundenlangen Verspätungen. Die Dauer der Brückensperrung sei noch nicht absehbar und hänge von der Hochwasser-Lage ab.

Deichbruch in Fischbeck: Mehr als 1000 Menschen evakuiert

Der Deich in Fischbeck war gegen Mitternacht auf einer Länge von rund 50 Metern gebrochen. Mehr als 1000 Menschen in nahen Ortschaften wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Helfer haben in den frühen Morgenstunden mit dem Bau eines Notdeichs auf 3,5 Kilometer Länge begonnen. Er soll am Montagmittag fertiggestellt sein, sagte Wolfgang Brandt, Sprecher des Koordinierungszentrums Krisenmanagement. Rund 300 Feuerwehrleute unterstützten die Bautrupps. Großflächige Überflutungen sind aber weiter möglich.

Auch im nördlicher gelegenen Hohengöhren (Landkreis Stendal) ist die Lage an der Elbe kritisch. Nach einer Deichabrutschung auf 30 Metern Länge wird derzeit versucht, einen Deichbruch abzuwenden.

Magdeburg: Umspannwerk ist gesichert

In Magdeburg hat sich die Lage bei leicht sinkendem Pegel dagegen etwas entspannt. Das bedrohte Umspannwerk ist durch die Fluten nicht mehr in Gefahr. Dort hatte die Bundeswehr einen zusätzlichen Damm errichtet. Das Umspannwerk im Stadtteil Rothensee, das 30 000 Haushalte und eine Pumpstation mit Strom versorgt, sei gesichert, sagte ein Sprecher der Bundeswehr am Montag im ZDF-Morgenmagazin. "Wir haben einen sinkenden Pegelstand, der auch unmittelbaren Einfluss auf das Umspannwerk hat." Die Soldaten seien momentan Herr der Lage.

An der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg laufen seit Sonntag planmäßig Polder voll, um die Hochwassersituation zu mildern. Nach Angaben des Krisenstabs der Landesregierung von Sachsen-Anhalt werde dies voraussichtlich noch bis zum Montagmittag dauern. Dann seien die Polder voll.

Hochwasser: In Brandenburg steigen die Pegel

Die Flutwelle der Elbe bewegte sich weiter Richtung Norden. Die Pegel in Brandenburg stiegen unaufhörlich. In Wittenberge erreichte der Fluss am Sonntagnachmittag einen historischen Höchststand von 7,85 Metern. Am Montag wird ein Wasserstand von 8 Metern erwartet, bis Dienstag sollen es 8,20 Meter sein - so hoch wie nie zuvor. 2002 bei der Jahrhundertflut wurde am Pegel in Wittenberge ein Wert von 7,34 erreicht.

Niedersachsen erwartet den Hochwasser-Scheitel der Elbe ebenfalls noch. In Schnackenburg und Hitzacker wurden schon am Sonntag neue Rekordwerte erreicht. Die von Elbe und Jeetzel umflossene Altstadtinsel von Hitzacker wurde bis Sonntagabend evakuiert.

ICE-Strecken bundesweit vom Hochwasser betrofffen

Von der Eisenbahnbrücken-Sperrung betroffen sind die ICE-Strecke Berlin-Hannover-Köln, die ICE-Strecke Berlin-Kassel-Frankfurt/Main und die IC-Strecke Berlin-Amsterdam. Die Züge der Strecke Berlin-Hannover-Köln werden über Wittenberge, Stendal und Wolfsburg umgeleitet. Die Züge der Strecke Berlin-Kassel-Frankfurt/Main fahren über Dessau, Halle (Saale) und Gerstungen. Im Regionalverkehr entfallen alle Verbindungen zwischen Rathenow und Stendal. Aufgrund des Hochwassers gibt es keinen Busnotverkehr. Im Bereich um Fischbeck sind Abschnitte der Bundesstraßen 107 und 188 gesperrt. dpa

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