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  3. Elizabeth Reichert: Kölner Zoo soll 22 Millionen Dollar erben

Elizabeth Reichert
01.09.2017

Kölner Zoo soll 22 Millionen Dollar erben

Voller Elan springt das Bison-Jungtier "Misu" durch sein Gehege im Kölner Zoo. Das Wildrind kam bereits Ende Juli auf die Welt, durfte aber erst jetzt das Gelände erkunden.
Foto: Federico Gambarini (dpa, Symbolbild)

Sie hat ihre Heimat Köln nach ihrer Auswanderung nie vergessen. Die US-Amerikanerin Elizabeth Reichert will dem Kölner Zoo knapp 22 Millionen Dollar spenden.

Unverhoffter Geldsegen aus Amerika: Eine 93 Jahre alte Witwe will dem Kölner Zoo nach ihrem Tod 22 Millionen Dollar (18,5 Millionen Euro) vererben. "Das hat mich natürlich vom Stuhl gehauen", sagte Zoo-Vorstand Christopher Landsberg am Freitag. Anfangs habe er sogar geglaubt, da erlaube sich jemand einen Scherz.

Elizabeth Reichert hat sich genau überlegt, wie das Geld dem Zoo am besten helfen kann - damit der Tierpark keine Schwierigkeiten bekommt.

Spende an Kölner Zoo: "Erinnerungen spielen eine große Rolle"

Die Spenderin war nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihrem Mann Arnulf von Köln über Israel nach Amerika ausgewandert. Der Jude Arnulf Reichert hatte als Jugendlicher während der NS-Zeit und des Zweiten Weltkriegs in Köln in Verstecken überlebt und in den USA ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. So war das Ehepaar an Reichtum gelangt, der nach ihrem Tod Gutes bewirken soll.

Kurz vor Arnulf Reicherts Tod hätten sie sich überlegt, ihr Vermögen dem Zoo in ihrer alten Heimat zu überlassen, berichtete Elizabeth Reichert der Zeitung. "Wenn man sich überlegt, wohin man sein Geld vererbt, spielen die Erinnerungen eine große Rolle. Beim Zoo ist das Geld gut angelegt." Sie seien immer Kölner geblieben und hätten Köln nie vergessen.

22 Millionen Dollar für den Kölner Zoo sollen in Stiftung fließen

Wie genau das Erbe weitergegeben werden soll, hat Reichert auch schon geplant. Das in Aktien angelegte Kapital soll in eine Stiftung fließen, der Zoo bekommt jeweils die Erträge. Man könne vielleicht so mit einer Million pro Jahr rechnen, sagte Landsberg. Die 93-Jährige, die in Stone Harbour südlich von Philadelphia lebt, wollte dem Zoo das Geld nicht auf einen Schlag überlassen. Sie befürchtete, dass die Stadt der Versuchung erliegen könnte, ihren Zuschuss zu kürzen.

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Der Zoo will als Dank sein Südamerikahaus nach Arnulf Reichert benennen. Landsberg erzählte, er habe versucht, die alte Dame zu einem Besuch in Köln zu überreden. Aber das traue sie sich mit ihren 93 Jahren nicht mehr zu. So wird der Zoo für sie selbst eine schöne Erinnerung bleiben. sh

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Foto: Frederic Schweizer/Zoo Berlin/dpa
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