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Tesla-Chef

16.10.2020

Elon Musk kriegt kein Wasser mehr in Brandenburg

Elon Musk hat Ärger in Brandenburg.
Bild: Patrick Pleul, dpa

Elons Musk hat sich Ärger eingehandelt. Ein Brandenburger Wasserverband hat ihm auf seiner Tesla-Baustelle den Hahn zugedreht.

Manchmal könnte man meinen, dass es Elon Musk gar nicht gibt. Sein Lebensweg vom verprügelten südafrikanischen Mobbingopfer zum kanadisch-amerikanischen Multimilliardär ist so unglaublich, dass der 49-Jährige auch als wahnwitziger und natürlich unermesslich reicher Erfinder aus einem Jules Verne-Roman durchgehen würde. Nur, dass dieser eben nicht im 19., sondern im 21. Jahrhundert spielt.

Wie Elon Musk Milliardär wurde

Die Uni 1995 im Alter von 24 Jahren abgebrochen, mit 2000 Dollar ein Unternehmen gegründet, das nur vier Jahre später für 307 Millionen Dollar verkauft wurde. Kurz darauf ein noch irrwitzigeres Husarenstückchen mit dem Bezahlsystem PayPal, das Musk 2002 für 1,5 Milliarden an Ebay verhökerte. Und danach wurde es immer noch irrer. Musk baut inzwischen Elektroautos und Raumschiffe. Eines Tages will er Menschen sogar zum Mars bringen.

Was sollen die Neu-Marsianer von Elon Musk bitte trinken?

Ja, Elon Musk ist ein Mann für die ganz großen Visionen. Lästige Details mag er nicht. Die empfindet er als etwas für kleine Geister. Aber er muss endlich mal lernen, besser mit dem Wasser aufzupassen. Mit dem Wasser? Wieso? Erstens: Weil es auf dem Mars kaum etwas davon gibt. Und was sollen seine Neu-Marsianer dann bitte trinken? Zweitens: Weil es manchmal auch in Brandenburg wenig Wasser gibt.

Denn der Wasserverband Strausberg-Erkner hat auf Musks Tesla-Baustelle jetzt das Wasser abgestellt – weil das Genie seine Rechnungen nicht bezahlt hat. Nun stehen die Bauarbeiten erst einmal still. Tja, Elon: Wir wissen ja nicht, wie das auf dem Mars ist. Aber in Brandenburg reichen nicht nur große Visionen. Nein. Es herrscht auch German Gründlichkeit.

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17.10.2020

Er könnte es sich locker leisten sein geplantes Werk, auch wenn das Projekt schon fortgeschritten ist, woanders zu bauen. Fände ich gut wenn den Bürokraten mal bescheid gesagt werden würde.

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17.10.2020

Er könnte ja eine Pipeline nach Russland bauen...

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