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Berlin

23.05.2018

Entlaufener Kater taucht nach 18 Jahren wieder auf

Spaziergang: Kater Kimba war 18 Jahre lang verschwunden.
Bild: Sebastian Gollnow, dpa (Symbolbild)

Fast zwei Jahrzehnte war Kater Kimba verschwunden. Dank eines Chips im Ohr konnte die Polizei das Tier nun seinem Besitzer zurückbringen.

Die Berliner Polizei hat einem Berliner Katzenbesitzer ein angeblich vor 18 Jahren entlaufenes Tier zurückgebracht. Der schwarze Kater Kimba sei in verwahrlostem Zustand auf einer Wache abgegeben worden, schrieb die Polizei am Mittwoch auf Facebook. 

Er hatte demnach am vergangenen Freitag auf einem Gehweg im Ortsteil Marienfelde mit "kläglichem Miauen" auf sich aufmerksam gemacht. Da das Tier einen Chip im Körper hatte, konnten die Beamten den Besitzer ausfindig machen. Der Besitzer war kurz nach dem Verschwinden des Katers von Berlin nach München gezogen. Er gab an, dass Kimba ihm vor 18 Jahren entlaufen sei und er nicht geglaubt habe, ihn jemals wiederzusehen. 

Nach einem Tierarztbesuch sei Kimba wieder bei gutem Appetit - er versuche den Begriff "stubenrein" zu verinnerlichen, hieß es im Beitrag weiter. "Die Beziehung zum zweiten Kater im Haushalt steht noch ganz am Anfang." Ein Foto zeigt einen etwas struppigen Kater mit langen weißen Schnurrhaaren. Was er allerdings in der langen Zeit gemacht hat, bleibt das Geheimnis des Katers. Die Polizei vermutet, es sei "das Abenteuer seines Lebens" gewesen. 

Katzen haben für gewöhnlich eine Lebenserwartung von etwa 14 bis 18 Jahren, können bei guter Pflege aber 25 Jahre und älter werden. (dpa)

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