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Ernährung
20.07.2016

Manager würgen Krankenhaus-Kost hinunter

Krankenhaus-Essen ist für viele ein Synonym für fade Kost.
Foto: fresnel6, Fotolia

In einer kanadischen Klinik klagt eine Patientin über das Essen. Der Chef reagiert darauf mit einem Selbstversuch.

Krankenhaus-Essen ist für viele ein Synonym für geschmacklose und fade Kost. In Kanadas Hauptstadt Ottawa reagierte ein Krankenhauschef auf Beschwerden nun mit einem Selbstversuch: Eine Woche lang aß er das, was auch Patienten bekommen. Sein Befund: Das Essen muss verbessert werden.

Die Beschwerden über die Qualität des Essens im Ottawa Hospital waren nicht neu. Doch nun flatterte Dr. Jack Kitts, dem Verwaltungschef des Krankenhauses, ein Brief ins Haus. Darin schildert eine Frau ihre Erfahrungen: Das Essen sei „entsetzlich“, schrieb sie und forderte: „Bitte ändern Sie das.“

So kam es zum Selbstversuch. Eine Woche lang hätten die Manager dreimal pro Tag das Essen heruntergewürgt, schreibt die Tageszeitung Ottawa Citizen. Danach antwortete Kitts der Patientin. „Unser Management-Team hat kürzlich eine Woche lang das Krankenhaus-Essen gegessen und stimmt Ihrer Beobachtung zu, dass wir die Anrichtung und den Geschmack des Essens verbessern müssen.“

Was auf dem täglichen Menüplan gut klingt – etwa Roast Beef, entpuppt sich auf dem Teller als ein zähes Stück Fleisch mit dicker brauner Soße und geschmacklosem Gemüse.

Täglich betreut das Ottawa Hospital rund 1000 Patienten und gibt jährlich etwa eine Million Essen aus. Das Problem: Wenn ein Arzt seine Patienten ermuntert, zu essen, um wieder zu Kräften zu kommen, ist das bei diesem Angebot kaum möglich. Das weiß auch das Pflegepersonal, das Patienten anregt, sich etwas mitbringen zu lassen.

Veränderungen nach dem Selbstversuch

Nach dem Selbstversuch sollen nun Veränderungen kommen. Das Angebot an Salaten und frisch belegten Broten soll erweitert werden. Auch sollen sich die Speisen häufiger abwechseln und besser gewürzt sein. Auch das Frühstück soll verändert werden. Das Krankenhaus denkt etwa darüber nach, eine Art Buffetwagen in die Zimmer zu bringen und Patienten spontan entscheiden zu lassen, was sie möchten. Unter dem Motto: Gutes Essen fördert den Heilungsprozess, möchte sich die Klinik nun also wandeln. Vermutlich auch, weil der Selbstversuch der Führungskräfte in ganz Kanada für Schlagzeilen gesorgt hat.

Und in der kanadischen Hauptstadt gibt es bereits ein Vorbild: Das Queensway Carleton Hospital in Ottawa nimmt seit 2011 an einer Initiative für herausragendes Krankenhaus-Essen teil. Serviert wird frisches Gemüse, Salat und Obst, frisch zubereitetes Fleisch und geschmackvolle Suppen. Das erhöhe zwar die Personalkosten, dafür werden weniger Lebensmittel weggeworfen, weil das Essen schmeckt, heißt es aus dem Queensway Carleton Krankenhaus. Ab Herbst sollen dort auch Angehörige der Patienten Essen bestellen können. Denn die Erfahrung zeige, dass es in Gesellschaft besser schmeckt, sagte Caralan Dams, die die Initiative leitet.

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