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Russland stoppt mehr als 180 Männer bei Fluchtversuch an der Grenze zu Georgien
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Fahndung
18.09.2018

Nach G20-Ausschreitungen: Durchsuchungen in drei Bundesländern

Die Polizei setzte in Hamburg während der Ausschreitungen Wasserwerfer ein.
Foto: Boris Roessler, dpa (Archiv)

Brennende Autos, geplünderte Geschäfte: Der G20-Gipfel in Hamburg wurde von schweren Ausschreitungen begleitet. Die Polizei sucht weiter nach Tatverdächtigen.

Die Polizei durchsucht im Zusammenhang mit den Ausschreitungen beim G20-Gipfel vor mehr als einem Jahr seit den frühen Morgenstunden Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Dabei wurde im Hamburger Stadtteil Winterhude ein 35-jähriger Deutscher verhaftet, wie eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen bestätigte. Was dem Tatverdächtigen vorgeworfen wird, gab die Polizei zunächst nicht bekannt. Zuvor hatte die Bild über die Festnahme berichtet.

Im Fokus des Einsatzes stehen Tatverdächtige, die bei der "Welcome to Hell"-Demonstration in Hamburg Straftaten begangen haben sollen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstagmorgen mitteilten. Bei den Straftaten handelt es sich demnach unter anderen um schweren Landfriedensbruch, Widerstand gegen Polizeibeamte und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte. 

Während des Treffens der Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten im Juli 2017 war Hamburg von schweren Ausschreitungen erschüttert worden. Gipfelgegner griffen Polizisten an, setzten Autos in Brand und plünderten Geschäfte. Teilnehmer der Proteste warfen ihrerseits der Polizei in zahlreichen Fällen Fehlverhalten vor.

Die Polizei hatte am Dienstag außerdem erstmals eine europaweite öffentliche Fahndung gestartet. Die vier Gesuchten - drei Männer und eine Frau - sollen an der Serie von Brandstiftungen an der Elbchaussee beteiligt gewesen sein, bei der damals ein Schaden von rund 1,5 Millionen Euro entstand. Die Hamburger Polizei veröffentlichte am Dienstag die Fotos der vier Gesuchten auf ihrer Internetseite  www.polizei.hamburg/g20-fahndungen. (dpa)

Ausschreitungen gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen vermummte Demonstranten ein. Auch am Freitag eskalierte die Lage wieder.
25 Bilder
Anti-G20-Proteste in Hamburg eskalieren
Foto: Axel Heimken
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