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Frankfurt am Main

11.04.2015

Festnahmen bei Kundgebung gegen Pegida-Nachfolger

Bei einer Gegendemonstration gegen eine Pegida-Nachfolgeorganisation kam es in Frankfurt zu Verhaftungen. Unser Bild entstand vor einigen Wochen bei einer Demo in Karlsruhe.
Bild: Daniel Naupold (dpa)

Die große Zeit von Pegida scheint vorüber. Eine Nachfolgeorganisation hat nun in Frankfurt demonstriert. Bei einer Gegenveranstaltung kam es zu Festnahmen.

Bei einer Protestkundgebung gegen die islamkritische Pegida-Nachfolgeorganisation "Freie Bürger für Deutschland" ist es in Frankfurt zu Auseinandersetzungen gekommen.  Mindestens vier Demonstranten seien am Samstag festgenommen worden, einer von ihnen wegen Körperverletzung, teilte die Polizei mit.

400 Pegida-Gegner demonstrieren

Insgesamt protestierten etwa 400 Pegida-Gegner gegen die erste Veranstaltung der "Freien Bürger". Den Angaben zufolge waren zu der für 100 Personen angemeldeten Kundgebung unter dem Motto "Für eine geregelte Asylpolitik. Missbrauch konsequent stoppen" auf dem Rossmarkt rund 40 Teilnehmer gekommen. 

Bachmann verbietet Verwendung des Pegida-Namens

Die islamkritische Gruppierung hat bislang montagabends demonstriert. Dabei war es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten gekommen, die stets in der Überzahl waren. Am 23. März waren 4 von rund 350 Gegendemonstranten vorübergehend festgenommen worden. Pegida Frankfurt Rhein-Main hatte sich nach eigenen Angaben umbenannt, nachdem Pegida Deutschland unter ihrem Chef Lutz Bachmann verfügt hatte, diesen Namen abzulegen. dpa/AZ

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