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Google-Doodle
02.06.2021

Franklin Kameny: Google ehrt den LGBT-Aktivist mit einem Doodle

Das heutige Google Doodle zeigt den Astronom und LGBT-Aktivist Frank Kameny.
Foto: Google

Google erinnert heute mit eine Doodle an Franklin Kameny. Wir stellen Ihnen den amerikanische Astronom, der gleichzeitig auch ein bedeutender LGBT-Aktivist war, vor.

Das heutige Google-Doodle thematisiert Franklin Kameny, der als "Vater der Schwulenrechtsbewegung" gilt, und wird von Google anlässlich des inoffiziellen Pride Months, den das Unternehmen jedes Jahr im Juni feiert, geschalten.

Auf dem Doodle zu sehen ist Frank Kameny der eine Blütenkette trägt und am Ende eines langen Weges angekommen ist. Im Hintergrund sind ein Gebäude, der blaue Himmel und Bäume erkennbar. Der typische Google-Schriftzug ist in diesem Doodle kaum wahrzunehmen bzw. bei genauem Betrachten lediglich zu erahnen.

Hier in unserem Porträt stellen wir Ihnen Franklin Kameny näher vor.

Der LGBT-Aktivist Franklin Kameny im Porträt

Frank E. Kameny kam am 21. Mai 1925 in New York City auf die Welt. Nach dem Abschluss seiner Schulausbildung leistete er seinen Wehrdienst als Soldat im Zweiten Weltkrieg ab und studierte danach an der Universität in Harvard Physik. Nach seinem Studium begann Kameny als Astronom beim staatlichen "Army Map Service" in Washington zu arbeiten.

Im Jahr 1957 wurde Frank Kameny jedoch aus seinem dortigen Beruf entlassen, da das Gerücht kursiert, dass er homosexuell sei. Neben der Entlassung wurde im gleichzeitig auch das generelle Arbeiten für staatliche Stellen dauerhaft untersagt.

Kameny klagte gegen die Kündigung und brachte damit 1961 die erste Beschwerde über die Rechte von homosexuellen Personen vor dem obersten Gerichtshof Amerikas ein. Sein Klage wurde zum damaligen Zeitpunkt abgelehnt. Für den Astronom begann damit jedoch ein Jahrzehnte andauernder Kampf um die Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen, der über die Jahre hinweg viele verschieden Erfolge mit sich brachte.

Franklin Kameny prägt den Slogan "Gay is Good"

So gründete Kameny im selben Jahr der Klage gemeinsam mit dem Journalist Jack Nichols den Verein "Mattachine Society" in Washington. Die "Mattachine Society" entwickelte sich nach und nach zu einer bedeutenden Organisation, die sich mit viel Nachdruck für den Kampf um LGBT-Rechte in Amerika einsetzte. Im April 1965 riefen Kameny und Nichols zum ersten öffentlichen Protest von Lesben und Schwulen auf und bildeten eine Menschenkette vor dem Weißen Haus. Außerdem initiiert Kameny den zentralen Slogan "Gay is Good" für die Lesben- und Schwulenbewegung, welcher an den Slogan "Black is Beautiful" angelehnt ist.

Im Jahr 1971 schaffte es Kameny der erste offen schwule lebende Kandidat im Kongress der Vereinigten Staaten zu werden. Im selben Jahr riefen Kameny und einige Mitstreiter die Organisation "Gay Activists Alliance" ins Leben, die Lobbyarbeit für Homosexuelle bei der amerikanischen Regierung betrieb. 1973 schließlich konnte auf einer Tagung der "American Psychiatric Association" mit der Streichung von Homosexualität aus dem Katalog der Geisteskrankheiten ein weiterer großer Durchbruch erlangt werden.

2009 entschuldigte sich die amerikanische Regierung bei Kameny für dessen Kündigung im Jahr 1957. Außerdem wurde ein Jahr später ein Straßenteil nach dem Vorkämpfer benannt. Am 11. Oktober 2011 starb Frank Kameny schließlich im Alter von 86 Jahren in Washington. 2012 erhielt ein neu entdeckter Asteroid den Namen des ehemaligen LGBT-Aktivisten: Er trägt den Namen (40463) Frankkameny.

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