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Fulda: Polizei erschießt Mann nach Angriffen vor Bäckerei

Fulda

Polizei erschießt Mann nach Angriffen vor Bäckerei

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    Die Polizei hat in Fulda einen Mann erschossen, der zuvor vor einer Bäckerei randalierte und mehrere Menschen angegriffen hatte.
    Die Polizei hat in Fulda einen Mann erschossen, der zuvor vor einer Bäckerei randalierte und mehrere Menschen angegriffen hatte. Foto: Jörn Perske, dpa

    In Fulda hat die Polizei einen Mann vor einer Bäckerei erschossen, der zuvor randaliert und Menschen angegriffen hatte. Der Täter habe am frühen Morgen Angestellte der

    Mann in Fulda vor Bäckerei erschossen

    Die Bäckerei im Gewerbegebiet Münsterfeld hatte nach Angaben der Ermittler zu dem Zeitpunkt noch nicht geöffnet. Die Tat habe sich vor dem Laden ereignet, sagte die Sprecherin. Die Hintergründe des Angriffs seien noch unklar. Auch detaillierte Informationen zum Täter gebe es noch nicht. Ob der Angreifer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, sei nicht bekannt. Auch der Staatsanwaltschaft Fulda, die die Ermittlungen leitet, lagen zunächst keine näheren Details zu dem Mann vor.

    Thomas Bertz, Sprecher der Bäckerei, sagte am Vormittag: "Unseren beiden Mitarbeitern geht es den Umständen entsprechend gut, aber unser Fahrer musste ins Krankenhaus." Der Fahrer sei mit Steinen beworfen worden. Durch das Schaufenster der Bäckerei zog sich nach dem Vorfall ein Riss, zwei Einschlagstellen waren zudem zu erkennen.

    LKA eingeschaltet

    Das hessische Landeskriminalamt (LKA) wurde zusätzlich als unabhängige Behörde in die Ermittlungen eingeschaltet. Das sei bei tödlichem Schusswaffengebrauch von Polizisten immer der Fall, erklärte ein LKA-Sprecher. Im Jahr 2017 habe die Polizei in Hessen in fünf Fällen auf Menschen geschossen, dabei seien zwei Menschen ums Leben gekommen.

    In etwa 99 Prozent der Fälle richte sich der polizeiliche Schusswaffengebrauch in Hessen wie auch bundesweit aber gegen kranke, verletzte oder gefährliche Tiere, sagte der Sprecher. Im Jahre 2017 habe es in Hessen 1243 derartige Fälle gegeben. (dpa/AZ)

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