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Fußball-EM 2016
09.06.2016

BKA hält Drohnenangriffe auf Stadien für möglich

Während der EM wird es zusätzliche Militärs zur Sicherung des Turniers geben.
Foto: Christophe Saidi (dpa)

Das BKA hält Drohnenangriffe auf Fußballstadien für möglich. Deswegen wurde nun eine Beobachtungsstelle eingerichtet.

Deutsche Sicherheitsbehörden halten Drohnenangriffe auf Fußballstadien und andere Massenveranstaltungen für möglich: "Denkbare Szenarien, die mittels Drohnen ausgeführt werden können, reichen von Störungen von Veranstaltungen und allgemeinkriminellen Anwendungen über Ausspähungen bis hin zu möglichen terroristischen Anschlägen, zu denen auch Großveranstaltungen gehören können", sagte ein Sprecher des Bundeskriminalamtes (BKA) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag.

Das BKA habe eine Stelle eingerichtet, um den Markt für Drohnenabwehrsysteme zu beobachten und "Erkenntnisse der Länder und des Bundes zur Detektion und Abwehr von Drohnen zu bündeln", erklärte das BKA.

Auch deutsche Stadionbetreiber fürchten dem Redaktionsnetzwerk zufolge die Gefahr von Drohnenangriffen. So führe der FC Bayern München schon Gespräche mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall über den Kauf von elektromagnetischen Abwehrgeräten zum Schutz der Arena. Die Öffentlichkeit könne "sicher sein, dass wir unseren Pflichten bei Großveranstaltungen sehr sorgfältig nachgehen", zitierte das Redaktionsnetzwerk einen FCB-Sprecher.

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