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Siebenschläfer-Tag 2018

28.06.2018

Gestern war Siebenschläfer-Tag 2018: Die Bedeutung der Bauernregel

Siebenschläfer 2018: "Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag" - was ist eigentlich dran an der Bauernregel am 27. Juni?
Bild: Patrick Pleul, dpa

Was hat der Siebenschläfertag 2018 mit dem Wetter zu tun? Hier gibt es die Antwort und dazu alle Infos rund um die alte Siebenschläfer-Bauernregel.

Wann ist - oder besser: wann war Siebenschläfer? Und ist was dran an der Bauernregel, dass das Wetter nun für sieben Wochen so bleibt? Was hat das kleine Nagetier, das denselben Namen trägt, überhaupt mit dem Siebenschläfertag zu tun? Wir beantworten Ihnen die wichtigsten Fragen.

Siebenschläfer-Tag 2018: Wie immer am 27. Juni

Das Datum von Siebenschläfer ist jedes Jahr dasselbe: Es ist der 27. Juni. In diesem Jahr fiel der Siebenschläfertag auf den heutigen Mittwoch.

Die Siebenschläfer-Bauernregel -  ist da was dran?

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"Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag", sagt eine bekannte Bauernregel. Oder: "Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass." Regen am Siebenschläfertag, also dem 27. Juni, verspricht also nichts Gutes für den Sommer, so die weitverbreitete Befürchtung. Aber stimmt das?

Allein die Tatsache, dass die Siebenschläfer-Bauernregel Jahr für Jahr wiederholt wird, zeigt, dass ja etwas dran sein muss an der alten Weisheit. Und tatsächlich: Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge besagen statistische Auswertungen, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit der Siebenschläferregel bei etwa 60 Prozent liegt. In den meisten Jahren stelle sich laut DWD rund um den Siebenschläfertag eine Großwetterlage ein, die "den Witterungscharakter der folgenden Wochen" vorgibt.

Dass das Wetter an Siebenschläfer eine Vorahnung auf die nächsten Wochen gibt, hängt mit dem Jetstream zusammen. Dieser Windstrom, der sich etwa 15 Kilometer über dem Erdboden formt, bleibt meist über einige Tage oder sogar Wochen stabil.

Siebenschläfer-Bauernregel: Woher stammt eigentlich der Name?

Seinen Namen verdankt der Siebenschläfertag übrigens nicht dem kleinen mausähnlichen Nagetier, das sich gerne unter Hausdächern einquartiert, sondern einer alten Legende: Während der Christenverfolgung unter Kaiser Decius (249-251) suchten sieben junge Christen in einer Berghöhle in Ephesus Zuflucht. Sie wurden entdeckt und lebendig eingemauert. Der Legende der sieben Schläfer nach starben sie jedoch nicht, sondern schliefen mehrere hundert Jahre lang. An einem 27. Juni wurden sie zufällig entdeckt, wachten auf, bezeugten ihren Glauben an die Auferstehung der Toten und starben wenig später- Bis heute wird den sieben Schläfern am 27. Juni gedacht. Eine ganz ähnliche Legende gibt es übrigens auch im Islam. (sli)

Ein Siebenschläfer guckt aus einer Baumhöhle. Mit dem Siebenschläfertag am 27. Juni haben die Nager übrigens nichts zu tun.
Bild: Tilgner, dpa
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