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"Nerven sind angespannt"

21.12.2020

Giffey warnt vor Zunahme familiärer Gewalt an Weihnachten

Häusliche Gewalt zu Weihnachten? Die Bundesfamilienministerin befürchtet, dass sich im Corona-Jahr «manches entladen» könnte.
Bild: Maurizio Gambarini/dpa

Familiäre Harmonie zu Weihnachten? Das bleibt vielfach ein Wunsch. Nicht selten kommt es sogar zu Gewalt. Die Familienministerin befürchtet, dass es im Corona-Jahr besonders schlimm werden könnte.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey warnt vor einer Zunahme familiärer Gewalt an Weihnachten. "Die familiäre Gewalt nimmt jedes Jahr an Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten zu. In diesem Corona-Jahr ist die Gefahr besonders groß", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

"Die Nerven sind eh schon angespannt, dazu vielleicht Frust, es gibt eine Menge Einschränkungen. Dann noch Existenzsorgen - viele wissen nicht, wie es bei ihnen im nächsten Jahr weitergeht", sagte die SPD-Politikerin. Da könne sich "manches entladen".

Giffey wirbt für das Hilfetelefon ihres Ministeriums gegen Gewalt. Dieses sei seit Anfang der Pandemie personell und finanziell verstärkt worden. "Rufen Sie an, wenn es Probleme gibt. Lassen Sie sich helfen."

© dpa-infocom, dpa:201221-99-768836/2 (dpa)

Hilfetelefon des Bundesfamilienministeriums

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