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Großbritannien
24.11.2016

Brexit-Gegnerin Jo Cox getötet: Mann wegen Mordes verurteilt

Jo Cox wurde im Juni ermordet. (Archivbild)
Foto: Will Oliver (dpa)

Die Brexit-Gegnerin Jo Cox wurde im Juni getötet. Nun fiel in London das Urteil gegen den Täter.

Fünf Monate nach der Ermordung der britischen Abgeordneten und Brexit-Gegnerin Jo Cox hat das Londoner Strafgericht ein Urteil gesprochen. Es verurteilte den 53-jährigen arbeitslosen Gärtner Thomas M. wegen Mordes. Die zwölf Geschworenen einigten sich am Mittwoch bereits nach knapp zweistündiger Beratung. Das Strafmaß wird erst später bekanntgegeben.

Mord an Brexit-Gegnerin Cox eine Woche vor Referendum

Das Verbrechen geschah genau eine Woche vor dem historischen EU-Referendum zum Brexit am 23. Juni und schockiert die Briten noch heute zutiefst. Die 41 Jahre alte Jo Cox hatte sich für einen Verbleib Großbritanniens in der EU stark gemacht. 

Jo Cox war während einer Bürger-Sprechstunde in ihrem Wahlkreis in der Nähe von Leeds attackiert worden. Der Angreifer rief "Britain first" (Großbritannien zuerst), gab mehrere Schüsse ab und stach zudem auf sein Opfer ein, wie es heißt. Der Brexit-Wahlkampf war nach dem Mord an Cox vorübergehend ausgesetzt worden. dpa

 

Hier erfahren Sie mehr über die Hintergründe: Ein Mord, der Großbritannien nicht loslässt

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