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Hamburg
21.06.2019

Zoll kontrolliert mit Groß-Razzia Shisha-Bars in Hamburg

Über 400 Beamte kontrollierten Hamburger Shisha-Bars wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung.
Foto: Wolfgang  Widemann (Symbol)

Am Donnerstagabend wurden bei einer Groß-Razzia in Hamburg zahlreiche Shisha-Bars wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung und Nichteinhaltung des Jugendschutzes durchsucht.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, wurden bei einer großangelegtenam Donnerstagabend in Hamburg mehrere kontrolliert. Bei der Kontrolle ging es vornehmlich darum, ob in den Bars mit unversteuertem Tabak gehandelt werde. Außerdem wurde auf die Einhaltung des Jugend- und Nichtraucherschutzgesetzes sowie die Einhaltung der Kohlenmonoxid-Grenzwerte geachtet. Dies teilte eine Sprecherin des Hauptzollamts in Hamburg mit.

400 Zoll-Beamte bei Groß-Razzia in Hamburg im Einsatz

"Wir sind mit knapp 400 Mann im Einsatz", teilte die Sprecherin noch am Abend während der Kontrollen mit. Bei der Groß-Razzia wurde der Zoll von der Polizei, dem sowie der Feuerwehr unterstützt. Außerdem wurden etwa zehn Spürhunde der Polizei eingesetzt. Allein im Hamburger Stadtteil Wandsbek wurden über 20 Objekte durch den Zoll kontrolliert. Weitere Details zu den Durchsuchungen sollen am heutigen Freitag bekanntgegeben werden.

Zoll-Beamte werden bei Groß-Razzia in Hamburg fündig

Wie es in der Mitteilung des Zolls hieß, wurden die Beamten in mehreren der kontrollierten Bars fündig. So entdeckte der Zoll in einigen Bars Tabak und beschlagnahmte ihn. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts wurde zudem in mindestens einer Bar eine Kohlenmonoxid-Konzentration über dem zulässigen Grenzwert festgestellt. Immer wieder führt ein zu hoher CO-Wert dazu, dass Besucher solcher Shisha-Bars ohnmächtig werden und eine Vergiftung erleiden. Das geschmack- und geruchlose CO kann bei einer zu hohen Konzentration unter Umständen in nur wenigen Minuten zum Tod führen.

Bereits im vergangen November wurden durch den Jugendschutz der Polizei einige Shisha-Bars in Hamburg kontrolliert. Auch bei der Kontrolle von 2018 konnten die Beamten in mehreren Bars eine gefährliche Kohlenmonoxid-Konzentration feststellen. (dpa, AZ)

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