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Heim für Besucher geschlossen
14.11.2020

Zwölf Tote nach Corona-Ausbruch in Altenheim in Berlin

Sanitäter schieben in einem Seniorendomizil im Stadtteil Lichtenberg eine Tragbahre.
Foto: Jörg Carstensen/dpa

Anfang Oktober brach das Corona-Virus in einem Berliner Pflegeheim aus. Seitdem sind zwölf infizierte Bewohner gestorben. Die Betreiberfirma will nichts falsch gemacht haben.

In einem Alten- und Pflegeheim in Berlin-Lichtenberg sind nach einem Corona-Ausbruch innerhalb von fünf Wochen zwölf infizierte Menschen gestorben.

Elf davon seien im Krankenhaus gestorben, wohin sie mit Symptomen überwiesen worden seien, teilte eine Sprecherin der Betreiberfirma Kursana am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mit. "Nach unserer Kenntnis hatten alle schwerwiegende Vorerkrankungen oder befanden sich in der Palliativphase." Der "Tagesspiegel" hatte zuvor darüber berichtet.

Am 8. Oktober sei ein erster Bewohner bei einem Krankenhausaufenthalt positiv getestet worden, sagte die Sprecherin. "Danach erfolgten Teil-Testreihen in einzelnen Wohnbereichen. Zum 3. November lagen erstmals Testergebnisse für das gesamte Haus vor. Aktuell sind 27 Bewohner und 17 Mitarbeiter Corona-positiv."

Seit dem Auftreten des ersten Falles sei das Heim für Besucher geschlossen worden. "Alle Hygienemaßnahmen nach RKI-Standard werden umgesetzt, die Mitarbeiter arbeiten alle mit FFP-2 Masken und zusätzliche Flächendesinfektion wird regelmäßig durchgeführt." Wohnbereiche mit Covid-19-Fällen seien unverzüglich unter Quarantäne gestellt worden.

© dpa-infocom, dpa:201114-99-332921/2 (dpa)

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