Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj beruft Nationalen Sicherheitsrat ein
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. "In Flammen": Kritik zum "Polizeiruf 110": Und wieder wird's völkisch

"In Flammen"
10.06.2018

Kritik zum "Polizeiruf 110": Und wieder wird's völkisch

Bukow (Charly Hübner) in einer Szene des Polizeirufs "In Flammen".
Foto: Christine Schroeder, NDR

Reichsbürger im Tatort, völkische Siedler im "Polizeiruf": Die Krimisaison im Ersten endet thematisch dröge und klischeehaft in Rostock. Die Kurz-Kritik.

Wie kann ein Astrid-Lindgren-Örtchen plötzlich zu „unserem braunen Bullerbü“ mutieren, wie Ermittler Anton Pöschel witzelt? Weil Mecklenburg-Vorpommern fiktiv ein Sandheim statt Bullerbü hat: 38 Einwohner, allesamt völkische Siedler. Einer davon ist Erik Meissner, Bio-Bauer und Ex-Mann der Politikerin Sylvia Schulte, die in Rostock für das Amt der Oberbürgermeisterin kandidiert („es ist euer Land, holt es euch zurück“). Bis sie, Kandidatin der rechtspopulistischen PFS, mit Benzin überschüttet wird und verbrennt. Der rechtsradikale Spuk hat da noch lange kein Ende – ebenso wenig wie der verbale Clinch zwischen den Kommissaren Katrin König (Anneke Kim Sarnau) und Sascha Bukow (Charly Hübner).

Wieder braucht es einen Debattenkrimi, noch dazu mit einem leicht durchschaubaren Ende, um den Nordosten Deutschlands rechts zu verorten. Wo König “Blut-und-Bodendreck“ erkennt, glaubt Bukow, der Polizei-Proll, zu wissen, wo die einfachen Menschen der Schuh drückt. Er wettert gegen die Kollegin, „dass so schlaue Leute wie Sie sich auf ‘nen Gaul setzen und von da oben mit einer Moralgrütze über alles und jeden herziehen, der unter ihnen sitzt“.

Kritik: Überfrachteter und klischeehafter Polizeiruf aus Rostock

Die Krimis der Reihe „Polizeiruf 110“ mit Sarnau und Hübner haben schon oft den Zuschauer in die Geschichte reingezogen. Diesmal aber überfrachtet das klischeehafte Drehbuch von „In Flammen“ das Szenario. Auffallend ist auch die einseitige thematische Zuspitzung zuletzt. Zurecht darf man sich fragen, warum der Zuschauer innerhalb von fünf Programmwochen zweimal sonntagabends völkische Bio-Bauern (Rostock, Schwarzwald) aufgepfropft bekommt und Oberbayern von einer Art Reichsbürger unterwandert wird.

Der "Polizeiruf 110" lockt regelmäßig Millionen Zuschauer vor die Fernseher. Aber wer ermittelt eigentlich wo? Diese fünf Teams bzw. Ermittler sind derzeit im TV-Einsatz.
6 Bilder
"Polizeiruf 110": Wer ermittelt wo?
Foto: MDR/filmpool fiction/Conny Klein

So hält sich die Trauer in Grenzen, dass dieser „Polizeiruf 110“ der letzte Premieren-Krimi der ARD vor der WM-Pause ist. Könnte es andersrum weitergehen? Sind jetzt die Hausbesetzer dran? Oder bleibt die Hoffnung, dass der Zuschauer den Machern quotenmäßig die Gelbe Karte zeigt?

Lesen Sie dazu auch
Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.