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In Norwegen
03.01.2021

Königsfamilie besucht Katastrophengebiet

Haakon, Kronprinz von Norwegen, in der Einsatzzentrale des Krisenmanagements der Gemeinde Gjerdrum.
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Haakon, Kronprinz von Norwegen, in der Einsatzzentrale des Krisenmanagements der Gemeinde Gjerdrum.
Foto: Lise Aaserud/NTB-Pool/dpa

Das Schicksal der Menschen im Katastrophengebiet rund 40 Kilometer nordöstlich von Oslo hatte die Norweger über den Jahreswechsel begleitet. Auch die norwegische Königsfamilie zeigte ihre Anteilnahme.

Vier Tage nach dem schweren Erdrutsch in Norwegen hat König Harald V. (83) das Unglücksgebiet besucht. Er traf am Sonntagvormittag gemeinsam mit seiner Frau, Königin Sonja (83), und Kronprinz Haakon (47) in der Kommune Gjerdrum rund 40 Kilometer nordöstlich von Oslo ein.

Die Königsfamilie wollte sich dort im Laufe des Tages mit Vertretern der Kommune, Einsatzkräften und in Sicherheit gebrachten Menschen treffen. Zunächst wurde sie im Kulturhaus Gjerdrum darüber informiert, wie die Rettungskräfte im Erdrutschgebiet nach Überlebenden suchen.

Bereits am Tag des Unglücks hatte Harald den Betroffenen seine Anteilnahme ausgedrückt. "Meine Gedanken sind bei allen, die betroffen oder verletzt sind, ihr Heim verloren haben und jetzt in Furcht und Ungewissheit über das volle Ausmaß der Katastrophe leben", hatte er am Mittwoch erklärt.

Der Erdrutsch hatte sich am frühen Mittwochmorgen ereignet. Bislang haben die Rettungskräfte fünf umgekommene Personen im Unglücksgebiet gefunden. Mehrere Menschen werden immer noch vermisst. Die Suche nach ihnen sollte auch am Sonntag fortgesetzt werden.

© dpa-infocom, dpa:210103-99-883832/2 (dpa)

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