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Rosenmontag

24.02.2020

Ist Rosenmontag 2020 ein gesetzlicher Feiertag? Infos zum Namen

Wann ist Rosenmontag 2020? Wo ist er ein Feiertag? Woher kommt seine Bedeutung? Die Fakten zum Höhepunkt des Karnevals.
Bild: Federico Gambarini, dpa (Symbolbild)

Heute ist Rosenmontag 2020: Ist er irgendwo ein Feiertag? Und woher kommt seine Bedeutung? Hier die Antworten auf diese Fragen.

Rosenmontag 2020 ist wieder der Höhepunkt des närrischen Treibens. Der Feiertag der Narren steht gleichbedeutend mit Umzügen, Bällen und wildem Straßenkarneval.

Ist Rosenmontag ein gesetzlicher Feiertag? Das könnte man tatsächlich glauben, wenn man das Treiben in den Karnevalshochburgen der Republik sieht. Bekannt und berühmt sind etwa die Rosenmontagszüge, die in Köln, Düsseldorf und Mainz stattfinden, von Hunderttausende Jecken am Straßenrand begleitet werden, und auch im Fernsehen traditionell zu sehen sind.

Hier die Infos rund um Name und Bedeutung:

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Datum und Termin: Wann ist Rosenmontag 2020?

Der Rosenmontag fällt 2020 auf den heutigen 24. Februar.

Ist der Rosenmontag ein Feiertag?

Der Rosenmontag ist in keinem Bundesland ein Feiertag. Wer als Arbeitgeber an diesem Tag feiern möchte, muss sich also einen freien Tag oder einen Urlaubstag nehmen.

Rosenmontag 2020 heute: Woher kommt der Name?

Woher der Name Rosenmontag kommt, ist nicht zweifelsfrei klar. Die wahrscheinlichste Erklärung stammt aus der Sprachwissenschaft. Das Wort "Rosen" hat im eigentlichen Sinne nichts mit Blumen zu tun. Rosen bedeutete früher so viel wie ausgelassen, fröhlich, tobend, rasend.

Der Rosenmontag heißt also vermutlich so, weil es sich um einen Tag handelt, an dem fröhlich und ausgelassen gefeiert wird. Dementsprechend leitet das Deutsche Wörterbuch von den Gebrüdern Grimm den Begriff auch vom Mittelhochdeutschen "Rasenmontag", also dem rasenden Montag ab.

Eine andere Legende erklärt den Namen des Tages mit dem vorangehenden Tag, welcher in der römisch-katholischen Kirche auch als Rosensonntag bekannt war. Im 11. bis 19. Jahrhundert überreichte an diesem Tag der Papst angeblich traditionell eine goldene Rose an eine bedeutende Persönlichkeit - als Auszeichnung für ihr Engagement.

Die Garden und die Fastnachtsvereine mit Präsidium und Orden als Parodie auf das Vereinswesen sind noch gar nicht so alt. Der organisierte Karneval etablierte sich erst im 19. Jahrhundert, als sich die demokratischen Kräfte im Aufbruch befanden und sich in den Städten ein Bürgertum formierte. Wer dann in die Bütt stieg, sollte mit einem eigenen Hochruf geehrt werden - so entstanden wiederum die närrischen Rufe. "Alaaf" und "Helau" kennt jeder vom Rosenmontag - dem gefühlten Feiertag der Narren. (AZ, dpa)

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