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Totensonntag

26.06.2020

Ist Totensonntag 2020 ein stiller Feiertag? Datum und Bedeutung

Wann ist der Totensonntag 2020? Und welche Bedeutung hat er? Dieser Artikel liefert die Antworten.
Bild: Patrick Seeger, dpa (Archiv)

Warum gibt es den Totensonntag? Ist es ein stiller Feiertag mit Tanzverbot? Hier liefern wir die Infos zum Totensonntag 2020 - rund um Datum und Bedeutung.

Was macht man am Totensonntag? Dieser Tag ist den meisten Menschen in Deutschland ein Begriff, aber viele kennen die genaue Bedeutung nicht. In diesem Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen. Erfahren Sie hier, wann der Totensonntag 2020 ist und ob es sich um einen Feiertag handelt.

Datum: Wann ist Totensonntag 2020?

Der Totensonntag ist immer der letzte Sonntag vor dem ersten Advent. 2020 ist das der 22. November.

Bedeutung: Warum gibt es den Totensonntag?

Der Totensonntag ist für gläubige Menschen ein Tag der Stille. Besonders evangelische Christen erinnern sich dann an Menschen, die gestorben sind. Viele von ihnen gehen auf den Friedhof und zünden dort Kerzen im Gedenken an ihre Verstorbenen an.

"König Friedrich Wilhelm III. von Preußen ordnete 1816 an, jeweils am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem letzten Sonntag vor dem 1. Advent, der Verstorbenen zu gedenken", erinnert die Evangelische Kirche in Deutschland an die Historie dieses Tages, den viele Menschen auch unter dem Namen Ewigkeitssonntag kennen.

Ist der Totensonntag ein gesetzlicher Feiertag?

Ein gesetzlicher Feiertag ist der Totensonntag nicht. Die Menschen haben also nicht frei und auch die Geschäfte bleiben geöffnet. In Bayern und einigen anderen Bundesländern gilt der Totensonntag aber offiziell als stiller Feiertag.

Totensonntag 2020: Stiller Feiertag mit Tanzverbot in Bayern

Ein stiller Feiertag bedeutet, dass bestimmte Dinge nicht erlaubt sind. In Bayern etwa gilt ein striktes Tanzverbot von zwei Uhr morgens bis zum Ende des Tages.

Laute, fröhliche Musik ist untersagt. Der Totensonntag fällt damit unter die gleichen Regelungen wie etwa der Volkstrauertag oder der Buß- und Bettag. Gastwirte müssen damit rechnen, finanziell zur Rechenschaft gebeten zu werden, wenn sie am Totensonntag gegen das Tanzverbot verstoßen. (AZ)

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