Newsticker

Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Deutschland
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Ist der Totensonntag 2021 ein stiller Feiertag? Bedeutung und Datum

Totensonntag

23.11.2020

Ist der Totensonntag 2021 ein stiller Feiertag? Bedeutung und Datum

Wann ist der Totensonntag? Und welche Bedeutung hat er? Dieser Artikel liefert die Antworten.
Bild: Patrick Seeger, dpa (Archiv)

Warum gibt es den Totensonntag? Ist es ein stiller Feiertag mit Tanzverbot? Hier liefern wir die Infos zum Totensonntag 2021 - rund um Datum und Bedeutung.

Was macht man am Totensonntag? Dieser Tag ist den meisten Menschen in Deutschland ein Begriff, aber viele kennen die genaue Bedeutung nicht. In diesem Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen. Erfahren Sie hier, wann der Totensonntag 2021 ist und ob es sich um einen Feiertag handelt.

Datum: Wann ist Totensonntag 2021?

Der Totensonntag ist immer der letzte Sonntag vor dem ersten Advent. 2021 ist das der 21. November.

Bedeutung: Warum gibt es den Totensonntag?

Der Totensonntag ist für gläubige Menschen ein Tag der Stille. Besonders evangelische Christen erinnern sich dann an Menschen, die gestorben sind. Viele von ihnen gehen auf den Friedhof und zünden dort Kerzen im Gedenken an ihre Verstorbenen an.

"König Friedrich Wilhelm III. von Preußen ordnete 1816 an, jeweils am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem letzten Sonntag vor dem 1. Advent, der Verstorbenen zu gedenken", erinnert die Evangelische Kirche in Deutschland an die Historie dieses Tages, den viele Menschen auch unter dem Namen Ewigkeitssonntag kennen.

Totensonntag: Stiller Feiertag mit Tanzverbot in Bayern

In Bayern und einigen anderen Bundesländern gilt der Totensonntag offiziell als stiller Feiertag. Ein stiller Feiertag bedeutet, dass bestimmte Dinge nicht erlaubt sind. In Bayern etwa gilt ein striktes Tanzverbot von zwei Uhr morgens bis zum Ende des Tages.

Laute, fröhliche Musik ist untersagt. Der Totensonntag fällt damit unter die gleichen Regelungen wie etwa der Volkstrauertag oder der Buß- und Bettag. Gastwirte müssen damit rechnen, finanziell zur Rechenschaft gebeten zu werden, wenn sie am Totensonntag gegen das Tanzverbot verstoßen. (AZ)

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren