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Italien
15.12.2018

Abriss von Genuas Unglücksbrücke soll nächste Woche beginnen

Blick auf einen Überrest der Morandi-Brücke, die am 14. August auf etwa 180 Metern Länge einstürzte.
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Blick auf einen Überrest der Morandi-Brücke, die am 14. August auf etwa 180 Metern Länge einstürzte.
Foto: Lena Klimkeit, dpa (Archiv)

Im August stürzte in Genua die Morandi-Autobahnbrücke ein. Ab der kommenden Woche sollen die Reste abgerissen werden. In einem Jahr soll die neue Brücke stehen.

Der Abriss der Reste der Unglücksbrücke von Genua soll in der kommenden Woche beginnen. Der Regionalpräsident von Ligurien, Giovanni Toti, sagte am Samstag auf der Baustelle, er hoffe, dass am Montag ein Richter die Beschlagnahmung der Brückenreste aufheben werde. Dann könne es losgehen. Genuas Bürgermeister Marco Bucci sagte, die neue Brücke solle "zu Weihnachten 2019" fertig sein.

Die 45 Meter hohe Morandi-Autobahnbrücke war am 14. August nach einem Gewitter eingestürzt. 43 Menschen kamen ums Leben. Die Brücke war auch eine wichtige Verbindung zwischen den östlich und westlich des Flüsschens Polcevera gelegenen Stadthälften Genuas und Teil der Küstenautobahn von Norditalien nach Südfrankreich. 

15.08.2018, Italien, Genua: Blick auf die am Vortag eingestürzte Autobahnbrücke Morandi. Foto: Antonio Calanni/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Das Unglück von Genua
Foto: Antonio Calanni

Die beiden Rumpfteile stehen noch. Die Staatsanwaltschaft ermittelte unter anderem gegen den Autobahnbetreiber Autostrade per l'Italia. Eigentlich sollte der Abriss am Samstag beginnen, stattdessen wurde in einem eher symbolischen Akt nur die Baustelle offiziell eröffnet. (dpa)

 

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