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Japan
19.06.2019

Japan bleibt nach Erdbeben von Tsunami verschont

Der nach dem starken Erdbeben im Nordwesten Japans befürchtete Tsunami ist ausgeblieben.

Die Meteorologiebehörde hatte aufgrund des Bebens der Stärke 6,7 mit Wellen von einem Meter Höhe an der Küste der Präfekturen Ishikawa, Niigata und Yamagata gerechnet, zog ihre Warnung am Mittwochmorgen (Ortszeit) aber wieder zurück. Mit Nachbeben und Erdrutschen sei weiterhin zu rechnen, hieß es. Neuen Behördenangaben zufolge wurden mindestens 16 Menschen verletzt. In Niigata und Yamagata fiel laut dem Energieversorger Tohoku Electric Power in Tausenden Haushalten vorübergehend der Strom aus.

Das Zentrum des Bebens vom Dienstag lag laut Meteorologiebehörde vor der Küste Yamagatas in einer Tiefe von 14 Kilometern im Meer. Die Stärke des Bebens wurde ursprünglich mit 6,8 angegeben und nachträglich minimal nach unten korrigiert.

Immer wieder Erdbeben in Japan

Nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde gab es keine Unregelmäßigkeiten an dem nahe gelegenen Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa. Die sieben Reaktoren des Kraftwerks liegen seit 2011 still. Damals hatten ein Erdbeben der Stärke 9,0 und ein dadurch ausgelöster Tsunami weite Küstenstriche im Nordosten Japans zerstört und 18.500 Menschen in den Tod gerissen. Die Verkettung von Naturkatastrophen führte auch zu Kernschmelzen im Atomkraftwerk Fukushima.

Der Videograb des Bildes des Fernsehsenders ABC 24 zeigt am 12.03.2011 eine Rauchwolke des Atomkrafwerks Fukushima 1, 250 Kilometer nordöstlich von Tokio (Japan). Ein schweres Erdbeben und eine riesige Flutwelle hatten am 11. März 2011 zum Atomunfall von Fukushima in Japan geführt. Foto: Abc News 24/handout/AAP/ABC NEWS 24/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
12 Bilder
Acht Jahre Fukushima: Bilder der Katastrophe
Foto: Abc News 24

Japan gehört zu den am stärksten von Erdbeben gefährdeten Ländern weltweit. In der Nähe des Inselstaats treffen vier tektonische Platten zusammen, die Pazifische, die Nordamerikanische, die Eurasische und die Philippinische Platte. Dies verursacht immer wieder Beben. (dpa)

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